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Prüfe dich, ruhig und mit Mut. – Ist es nicht so, dass deine schlechte Laune und deine Traurigkeit, die grundlos, scheinbar grundlos sind, aus deiner mangelnden Entschlossenheit herrühren, die feinen, aber ganz »konkreten« Schlingen zu zerreißen, die deine Begehrlichkeit dir – mit raffinierten Entschuldigungen – gelegt hat?
Deine persönliche Erfahrung – Verdrossenheit, Unbehagen, Verbitterung – lässt dich die Wahrheit der Worte Christi erleben: Niemand kann zwei Herren dienen !
Du sagst mir: Ja, du willst es. – Gut, aber willst du es so, wie ein Geizhals sein Geld will, wie eine Mutter ihr Kind liebt, wie ein Streber nach Ehren verlangt, wie ein unglücklicher Lüstling nach seiner Befriedigung sucht?
Nein? – Dann willst du auch nicht.
Du weißt, dass dein Weg nicht klar ist. – Und dass er es nicht ist, weil du im Dunkeln tappst, wenn du Jesus nicht dichtauf folgst. – Auf was wartest du noch, um dich zu entscheiden?
Warum gibst du dich Gott nicht hin? Ein für allemal … wirklich … jetzt!
Dies, dein Ideal, deine Berufung, ist … ein Wahnsinn. – Und die anderen, deine Freunde, deine Brüder, lauter Wahnsinnige …
Hast du diesen Schrei nicht manchmal tief in deinem Inneren vernommen? – Antworte entschieden, dass du Gott für die Ehre dankst, diesem »Irrenhaus« anzugehören.
Nicht zu erschüttern, so musst du sein. – Wenn fremde oder eigene Erbärmlichkeit deine Beharrlichkeit ins Wanken bringt, bekomme ich ein trauriges Bild von deinem Ideal.
Entscheide dich ein für allemal.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/camino/10500/ (08.05.2026)