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Es gibt 8 Nummer in «Der Weg» deren Stichwort lautet Maß.

Ob es wahr ist – ich kann es einfach nicht glauben –, dass es auf der Erde keine Menschen, sondern nur Bäuche gibt?

Schlemmerei ist die Vorstufe zur Unreinheit.

Wenn eine Sau (jawohl!) ein delikates und erlesenes Gericht frisst, so wird daraus bestenfalls Schweinefleisch!

Seien wir Engel, um die Ideen, die wir uns aneignen, zu veredeln. – Seien wir wenigstens Menschen, um die Speisen zumindest in ansehnliche und schöne Muskeln oder vielleicht in mächtiges Hirn zu verwandeln … das fähig ist, Gott zu erkennen und anzubeten.

Aber … seien wir keine Tiere, wie so viele!

Völlerei ist ein hässliches Laster. – Belustigt es dich nicht etwas, und ekelt es dich nicht auch ein bisschen an, diese gesetzten Herren zu betrachten, wie sie rund um den Tisch sitzen, wie bei einem Kult; wie sie sich fettes Zeug in den Verdauungstrakt stopfen, als ob das ein »Selbstzweck« wäre?

Bei Tisch sollst du nicht vom Essen sprechen. Das ist gewöhnlich und passt nicht zu dir. Sprich von etwas Höherem, von der Seele oder der Vernunft, und du veredelst diese Notwendigkeit.

An dem Tag, da du vom Tisch ohne eine kleine Abtötung aufstehst, hast du wie ein Heide gegessen.

Gewöhnlich isst du mehr als nötig. – Und die Sattheit, die dir oftmals Schwere und Unwohlsein verursacht, macht dich unfähig, die übernatürlichen Güter zu kosten, und behindert dein Denken.

Was für eine gute Tugend ist die Mäßigkeit, auch für dein natürliches Leben!

Du bist nicht weniger glücklich, ob es nun fehlt oder ob es im Überfluss da ist.