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Konfessionslosigkeit. Neutralität. – Alte Mythen, die sich immer neu aufputzen wollen.
Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie absurd es ist, dass man aufhört, katholisch zu sein, wenn man in der Universität, in der Berufsorganisation, bei einer wissenschaftlichen Tagung, im Parlament auftritt wie jemand, der seinen Hut an der Garderobe abgibt?
Wenn du ein öffentliches Amt bekleidest, hast du Rechte und Pflichten, die sich aus der Tätigkeit in dieser Stellung ergeben.
Du entfernst dich von deinem Weg als Apostel, wenn du aus Anlass oder unter dem Vorwand einer apostolischen Arbeit deine Amtspflichten unerfüllt lässt. Denn so verlierst du mir dein berufliches Ansehen, und gerade das ist dein »Angelhaken als Menschenfischer«.
Einverstanden, du leistest bessere Arbeit im vertraulichen Gespräch und in der Aussprache unter vier Augen, als wenn du öffentliche Reden – die große Schau! – vor tausenden Zuhörern hältst.
Trotzdem: Wenn geredet sein muss, rede.
Volksfeste und Volksbräuche müssen wieder verchristlicht werden.– Auf jeden Fall sollte bei öffentlichen Veranstaltungen die Alternative vermieden werden, sie kindisch oder heidnisch aufzuziehen.
Bitte den Herrn, dass sich Menschen für die dringende Aufgabe finden, die man »Apostolat der Unterhaltung« nennen könnte.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/camino/12537/ (08.05.2026)