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Im Bußsakrament schenkt uns Jesus Christus seine Vergebung.
Dort werden uns die Verdienste Christi zugewandt, der aus Liebe zu uns am Kreuz hängt, die Arme weit ausgebreitet und mehr durch seine Liebe an das Marterholz geheftet als durch die Nägel.
Bist du, mein Kind, zu Fall gekommen, dann eile sofort zur Beichte, zur geistlichen Aussprache; zeige deine Wunde, damit sie dich heilen und die Gefahr einer Infektion bannen – auch wenn es schmerzt wie ein chirurgischer Eingriff.
Die Aufrichtigkeit ist für den Fortschritt auf dem Weg zum Einssein mit Gott unentbehrlich.
Wenn du in deinem Herzen einen Stein mit dir herumschleppst, mein Kind – weg damit! Tu, was ich dir immer geraten habe: Sag zuerst das, wovon du nicht möchtest, dass es bekannt wird. Wie erleichtert ist man, wenn einem in der Beichte dieser Stein vom Herzen genommen wurde!
Gott sei Dank! sagtest du, nachdem du gebeichtet hattest. Und du dachtest: Es ist, als wäre man neu geboren.
Dann fuhrst du ruhig und gelassen fort: »Domine, quid me vis facere?« – Herr, was willst Du, das ich tue?
Selbst gabst du dir die Antwort: Mit Deiner Gnade werde ich, allem und allen zum Trotz, Deinen heiligsten Willen erfüllen: »Serviam!« – ich will Dir bedingungslos dienen.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/10381/ (07.05.2026)