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Lazarus kam aus dem Grabe hervor, weil er die Stimme Gottes hörte – und sogleich wollte er aus dem Kerker des Todes herauskommen. Hätte er nicht »gewollt«, so wäre er von neuem gestorben.
Nimm es dir aufrichtig vor: Ich will immer an Gott glauben; ich will immer auf Gott hoffen; ich will Gott immer lieben … Er verlässt uns niemals, auch wenn – wie bei Lazarus – die Verwesung schon begonnen hat.
»Mein Gott! Mein Gott! Alle gleich geliebt, durch Dich, in Dir, mit Dir; und nun alle verstreut«, so sagtest du, als du dich von neuem verlassen und ohne jegliche Hilfe sahst.
Aber sofort legte der Herr in deine Seele die Gewissheit, dass er alles lösen werde. Und du sagtest Ihm: Du wirst alles in Ordnung bringen!
Tatsächlich fügte der Herr alles zum Guten, früher, vollständiger und besser noch, als du es erwartetest.
Suche das Einssein mit Gott und sei voller Hoffnung – eine Tugend, die Sicherheit verleiht –, denn Jesus wird dir mit dem Lichtglanz seiner Barmherzigkeit auch die finsterste Nacht erhellen.
Die Freude folgt notwendig aus der Gotteskindschaft, dem Wissen darum, dass Gott, unser Vater, uns ganz besonders liebt, uns annimmt, uns hilft, uns vergibt.
Denke immer wieder daran! Manchmal mag es scheinen, als stürze alles zusammen … aber nichts stürzt zusammen, denn Gott verliert keine Schlachten.
Der Triumph des Herrn am Tag seiner Auferstehung ist endgültig. Wo sind die Wachen, die die Machthaber aufgestellt hatten? Wo die Siegel, mit denen sie den Grabstein zu sichern wähnten? Wo sind die, die den Herrn verurteilt, wo die, die ihn gekreuzigt hatten? … Der Herr siegt, und all diese armseligen Menschen ergreifen die Flucht.
Sei voller Hoffnung! Christus siegt immer.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/10448/ (08.05.2026)