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Es gibt 12 Nummer in «Im Feuer der Schmiede» deren Stichwort lautet Jesus Christus .

Gott ist mein Vater! – Wenn du das betrachtest, wird dir in keinem Augenblick der innere Trost fehlen.

Jesus ist mein treuer Freund! – Auch dies eine alte, immer wieder neue Entdeckung. Er liebt mich mit der ganzen Vernarrtheit seines göttlichen Herzens.

Der Heilige Geist ist mein Tröster! Er geleitet mich auf all meinen Wegen.

Erwäge es tief. Du gehörst Gott … und Gott gehört dir.

Lebe nahe bei Christus! Du sollst wie eine weitere Gestalt im Evangelium sein, wie jemand, der mit Petrus, mit Johannes und mit Andreas verkehrt … Denn Christus lebt auch heute: »Jesus Christus, heri et hodie, ipse et in saecula!« – Jesus Christus lebt! Heute wie gestern, und er bleibt derselbe in Ewigkeit.

Wenn unser Blick getrübt ist und unsere Sehkraft schwindet, müssen wir dichter an die Lichtquelle herantreten. Christus hat uns gesagt, dass Er das Licht der Welt ist und gekommen, um die Kranken zu heilen.

Deshalb sollen deine Krankheiten und – falls Gott sie zulässt – deine Stürze dich nicht von Christus entfernen, sondern dich Ihm nähern!

Mein Gott, wie leicht fällt doch die Beharrlichkeit, wenn wir erkannt haben, dass Du der Gute Hirte bist und wir – du und ich – Schafe Deiner Herde!

Denn wir wissen genau, der Gute Hirte gibt sein Leben für jedes einzelne seiner Schafe!

Du möchtest stark sein? Bedenke als erstes, dass du sehr schwach bist; und dann vertraue auf Christus: er ist Vater, Bruder, Lehrer, der uns stark macht, indem er uns die Mittel schenkt, die zum Sieg führen – die Sakramente. Lebe aus den Sakramenten!

Das eigentliche Geheimnis, um heilig zu werden, besteht darin, Ihm, dem einzigen, liebenswerten Vorbild, immer ähnlicher zu werden.

Du möchtest beten. Aber in dir ist Nacht, du empfindest nur Verwirrung und Leere … Halte dich dann an folgenden Weg: Denk nicht an dich, sondern richte den Blick auf das Leiden Jesu, unseres Erlösers.

Sei sicher, der Herr erwartet auch von uns, von jedem einzelnen, das gleiche, was Er damals von seinen drei Lieblingsaposteln im Ölgarten erbat: Wachet und betet!

Wenn du das Evangelium aufschlägst, mach dir klar, dass du die Berichte über die Taten und Worte Christi nicht bloß kennen, sondern nachempfinden, also wirklich »erleben« sollst. Alles, jedes Ereignis wurde Szene für Szene niedergeschrieben, damit du es auf die konkreten Umstände deines Lebens überträgst.

Der Herr hat uns Katholiken dazu berufen, Ihm von nahem zu folgen. Im heiligen Text des Evangeliums findest du das Leben Jesu – aber auch dein eigenes Leben sollst du dort finden.

Auch du wirst wie der Apostel lernen, jene Frage der Liebe an Ihn zu richten: »Herr, was willst Du, dass ich tun soll? …« Du vernimmst dann in deinem Innern die unzweideutige Antwort: den Willen Gottes!

Greife also jeden Tag zum Evangelium, lies es, nimm es zum konkreten Kompass deines Daseins – so haben es die Heiligen getan.

Willst du wirklich deinem Herzen einen festen Halt geben? Dann, das ist mein Rat, suche in einer der Wunden unseres Herrn Zuflucht. Du hast dann vertrauten Umgang mit Ihm, bist Ihm nahe, fühlst das Schlagen seines Herzens … und du wirst Ihm in allem folgen, worum Er dich bittet.

Kein Zweifel – das Gebet ist der »Sorgenbrecher« all derer, die wir Jesus wahrhaft lieben.

Das Kreuz! Symbol des Lebens eines Apostels Christi. Es ist Quell der Stärke und der Wahrheit und erquickt Seele und Leib – auch wenn es manchmal Mühe kostet und die Last drückt.

Wie gut kann ich verstehen, dass du aus Liebe mit Christus leiden möchtest: dass du an seiner Statt deinen Rücken den Geißelhieben der Folterknechte, dein Haupt der Dornenkrone, deine Hände und Füße den Nägeln darbieten möchtest … oder wenigstens bei Unserer Lieben Frau unter dem Kreuze stehen willst, um dich anzuklagen, weil auch du mit deinen Sünden Gott gemartert hast … du sehnst dich danach, zu leiden und zu lieben.