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»Nam, et si ambulavero in medio umbrae mortis, non timebo mala« – muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil. Weder meine Erbärmlichkeit noch die Versuchungen des Feindes können mich ängstigen, »quoniam tu mecum es« – denn Du bist bei mir.
Lazarus kam aus dem Grabe hervor, weil er die Stimme Gottes hörte – und sogleich wollte er aus dem Kerker des Todes herauskommen. Hätte er nicht »gewollt«, so wäre er von neuem gestorben.
Nimm es dir aufrichtig vor: Ich will immer an Gott glauben; ich will immer auf Gott hoffen; ich will Gott immer lieben … Er verlässt uns niemals, auch wenn – wie bei Lazarus – die Verwesung schon begonnen hat.
Wenn du gesündigt hast oder die Last deiner Armseligkeit dich niederdrückt, dann bete in fester Hoffnung: Herr, Du siehst, dass ich krank bin. Herr, der Du aus Liebe zu mir am Kreuz gestorben bist, komm und heile mich.
Hab Vertrauen, sage ich dir noch einmal. Appelliere beharrlich an sein unendlich liebevolles Herz! Wie die Aussätzigen des Evangeliums wird Er auch dich gesund machen.
Ein Glaubensakt: Gegen den Herrn vermag niemand etwas! Noch gegen die Seinen!
Vergiss das nicht!
Man bringt einen Kranken zu Jesus. Der Herr blickt ihn an … Betrachte die Szene genau und höre die Worte des Herrn: »Confide, fili« – hab Vertrauen, mein Sohn!
So spricht der Herr auch zu dir, wenn du die Last deiner Verfehlungen empfindest: Glaube! Zuerst Glaube. Dann – sich wie der Gelähmte führen lassen! Gehorsam, innere Unterwerfung!
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/11043/ (08.05.2026)