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Wenn du eine Art »heiligen Stolz« empfindest, Sohn oder Tochter Unserer Lieben Frau zu sein, dann frage dich: Wie steht es mit den täglichen, von morgens bis abends nie aussetzenden Äußerungen meiner Liebe zu Maria?
Zwei wichtige Gründe gibt es für mich, sagte jener Freund, weshalb ich an den Samstagen und an den Tagen vor großen Marienfesten meiner Unbefleckten Mutter Wiedergutmachung leisten möchte.
Der zweite ist: An den Sonntagen und Festtagen der Mutter Gottes – häufig sind es Volksfeste – spielt für die Leute das Beten kaum noch eine Rolle, vielmehr wird Gott durch vielerlei größere oder kleinere Sünden und Anstößigkeiten öffentlich beleidigt. Man braucht sich nur umzusehen, um das festzustellen.
Der erste Grund aber ist: Wir, die wir gute Kinder unserer Mutter sein wollen, sind – vielleicht auf Betreiben des Teufels – an diesen Tagen, die doch dem Herrn und seiner Mutter gewidmet sind, nicht aufmerksam genug.
Du weißt, dass diese Gründe leider weiterhin aktuell bleiben, damit auch wir Sühne leisten.
Die Verehrung Unserer Lieben Frau weckt in den christlichen Seelen den übernatürlichen Impuls, als »domestici Dei«, als »Familienangehörige Gottes« zu handeln.
Jedes »Gegrüßet seist du, Maria«, so sehe ich es, jedes Stoßgebet zu Unserer Lieben Frau ist ein neuer Herzschlag eines verliebten Herzens!
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/11176/ (07.05.2026)