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Jesus ist unser Vorbild – ahmen wir Ihn nach!
Ahmen wir Ihn nach, indem wir der heiligen Kirche und allen Menschen dienen.
Deine Liebe zur heiligen Kirche und deine Dienstbereitschaft ihr gegenüber dürfen sich nicht nach der mehr oder weniger großen Heiligkeit ihrer Glieder richten, wiewohl wir für alle die christliche Vollkommenheit brennend wünschen.
Du sollst sie lieben, die Braut Christi, deine Mutter, die jetzt und allezeit rein und makellos ist.
Für einen Katholiken ist keine andere Haltung möglich, als »immer« die Autorität des Papstes zu verteidigen und »immer« bereit zu sein, in Fügsamkeit gegenüber dem kirchlichen Lehramt die eigene Meinung zu korrigieren.
Er trage die »Sorge für alle Gemeinden«, schrieb der heilige Paulus. Dieser Ausruf des Apostels erinnert alle Christen – auch dich – an unsere Verantwortung, alles, was wir sind und vermögen, der Braut Christi, der heiligen Kirche, zu Füßen zu legen und sie sehr treu – auch auf Kosten von Besitz, Ehre und Leben – zu lieben.
Erschrick nicht, sondern handle, soweit es in deinen Kräften liegt, angesichts der Verschwörung des Schweigens, mit der man die Kirche mundtot machen möchte. Die einen lassen nicht zu, dass man ihre Stimme hört, die anderen erlauben nicht, dass die Werke ihrer Diener und Getreuen bekannt werden, wieder andere tilgen jede Spur ihrer Heilslehre … und sehr viele ertragen sie einfach nicht.
Erschrick nicht – sage ich dir noch einmal –, aber werde nicht müde, die Aussagen des kirchlichen Lehramtes zu verbreiten.
Werde mit jedem Tag mehr »römisch«. Liebe dieses wunderbare Merkmal, das die Söhne und Töchter der allein wahren Kirche schmückt. So hat es Jesus Christus gewollt.
Ich wünschte – und bitte dafür um dein Gebet –, wir alle in der Kirche begriffen uns als Glieder eines einzigen Leibes gemäß der Aufforderung des Apostels; und wir alle streiften die Gleichgültigkeit ab und empfänden tief die Freuden und Nöte unserer Mutter, der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, und sorgten uns um ihre Ausbreitung auf Erden.
Ich wünschte, wir verspürten sehr lebendig dieses Einssein, wir alle eins – untereinander und alle mit Christus!
Jeden Tag bitte ich den Herrn aus ganzem Herzen darum, Er möge uns die Sprachengabe gewähren. Ich meine nicht die Kenntnis verschiedenster Sprachen, sondern die Fähigkeit, sich den Voraussetzungen der Hörer anzupassen.
Es geht nicht um Anbiederung im Straßenjargon, sondern um das Wort aus Weisheit, die wahrhaft christliche Rede, aber auf eine Weise, die alle zu erreichen vermag.
Um diese Gabe der Sprache bitte ich den Herrn und seine heilige Mutter für all seine Kinder.
Wenn du dich nach Leben – nach ewigem Leben und ewiger Seligkeit – sehnst, darfst du das Schiff unserer heiligen Mutter, der Kirche, nicht verlassen. Denn sieh! Wenn du das Schiff verlässt, stürzt du ins Meer, du ertrinkst, du stirbst. Und du bist nicht mehr bei Christus; du gibst die Freundschaft mit Ihm auf, die du einmal freiwillig angenommen hast, als Er sie dir anbot.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/11767/ (08.05.2026)