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Das Wort des Papstes sollst du mit frommer, demütiger und zur Tat bereiter innerer Zustimmung aufnehmen. Und es dann auch weitergeben!
Manche Menschen tun nur das, was ausschließlich in ihren Händen liegt, in den Händen gebrechlicher Geschöpfe … und vergeuden ihre Zeit. So wiederholt sich – wortwörtlich – die Erfahrung des Petrus: »Praeceptor, per totam noctem laborantes nihil cepimus!« – Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen.
Sie arbeiten »auf eigene Kappe«, ohne Einheit mit der Kirche. Aber welchen Sinn kann ein solches Apostolat ohne die Kirche haben?
Sie müssen einsehen, dass sie, auf sich selbst gestellt, nichts ausrichten können. Hilf du ihnen, die Fortsetzung jenes Abschnitts des Evangeliums zu hören: »In verbo autem tuo laxabo rete« – im Vertrauen auf Dein Wort will ich das Netz auswerfen. Dann wird der Fischfang reichlich und erfolgreich sein.
Wie wohlgefällig ist es in den Augen Gottes, die eigenen Absichten zu läutern, wenn man – aus welchen Gründen auch immer – eine apostolische Arbeit »auf eigene Kappe« betrieben hat.
Für einen Katholiken ist keine andere Haltung möglich, als »immer« die Autorität des Papstes zu verteidigen und »immer« bereit zu sein, in Fügsamkeit gegenüber dem kirchlichen Lehramt die eigene Meinung zu korrigieren.
Du willst unbedingt auf eigene Faust wirken, und so bleibt deine Arbeit unfruchtbar.
Gehorche, sei fügsam! In einer Apparatur muss jedes Teil seinen Platz haben, sonst versagt sie, nimmt Schaden, und zweifellos leistet sie nichts oder fast nichts. Ähnlich ist es mit Leuten, die außerhalb ihres eigenen Bereiches wirken wollen; sie sind eher ein Hindernis als ein Werkzeug für das Apostolat.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/12101/ (08.05.2026)