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Stärke in dir den Willen zur Opferbereitschaft in den kleinen Dingen der Nächstenliebe, um allen Menschen den Weg der Heiligkeit mitten in der Welt liebenswert zu machen. Ein Lächeln kann manchmal der deutlichste Ausdruck für den Geist der Buße sein.
Erbitte vom Herrn die Gnade, dich zu läutern aus Liebe … und im beständigen Geist der Buße.
Bestürme den Herrn und bitte Ihn um die Bußgesinnung eines Menschen, der sich jeden Tag zu überwinden weiß und Ihm still und mit Selbstverleugnung diese beharrliche Überwindung als Opfergabe darbringt.
Ich will dir eine Art »heiliger List« verraten: Warte nicht darauf, dass der Herr dir Widrigkeiten sendet; komm Ihm aus freien Stücken mit der Sühne zuvor! Dann wirst du dich mit ihnen nicht bloß »abfinden« – welch verbrauchtes Wort –, sondern sie lieben – und das ist ein ewig junges Wort.
Der Geist der Buße besteht vor allem darin, dass wir die zahlreichen Kleinigkeiten, die uns jeden Tag auf unserem Weg begegnen – irgendein Tun, ein Verzicht, ein Opfer, ein Dienst –, in Akte der Liebe oder der Reue verwandeln, in Abtötungen; sie bilden am Ende des Tages einen wunderschönen Strauß, den wir Gott darbringen!
Der beste Ausdruck von Opfergeist ist die Beharrlichkeit bei der Arbeit, die man begonnen hat – wenn sie Freude macht und wenn sie schwerfällt.
Bußfertige Haltung besteht nicht darin, heute große Bußübungen zu verrichten und morgen gar keine.
Geist der Buße heißt vielmehr, sich jeden Tag überwinden und Großes wie Kleines Gott darbringen – unauffällig und aus Liebe.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/12258/ (08.05.2026)