110
Du hast mir einmal gesagt, du seiest wie eine gestörte Uhr, die zu falscher Stunde schlägt: zur Zeit des Gebetes seiest du leer, kalt und trocken; dagegen ertapptest du dich plötzlich und ganz unerwartet beim Beten auf der Straße, im alltäglichen Getriebe, im ärgsten Trubel der Stadt, in der arbeitsamen Stille deines Berufes … Zu falscher Stunde? Mag sein, aber die Schläge deiner Uhr sollten nicht ungenutzt bleiben. – Der Geist weht, wo Er will.
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