484
Gelegentlich ist dir, als sei jenes Einssein mit dem Herrn, das dich ständig – sogar im Schlaf – in einem Zustand des Betens verharren ließ, gestört, und es scheint dir, als hadertest du mit Ihm …
Was dich so empfinden lässt, ist Schwäche. Du weißt es. Liebe das Kreuz; liebe den Mangel an so vielen Dingen, die den Leuten als unentbehrlich gelten; liebe die Hindernisse, die den Beginn deines Weges erschweren oder seine Fortsetzung; liebe deine eigene Niedrigkeit, deine geistliche Bedürftigkeit.
Opfere dann alles mit einem tatkräftigen Willen Gott auf – was dein ist, und auch, was deinen Brüdern gehört. Menschlich gesehen ist das nicht wenig; im Lichte Gottes ist es nichts!
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Text gedruckt bei https://escriva.org/de/forja/484/ (08.05.2026)