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Betrachte, wie Gottes Gerechtigkeit von Erbarmen überfließt! – Bei menschlichen Gerichten bestraft man den geständigen Täter, beim göttlichen Gericht wird ihm verziehen.
Gepriesen sei das Sakrament der Buße.
Fürchte dich nicht vor der Gerechtigkeit Gottes. – In Gott ist die Gerechtigkeit ebenso bewundernswert und liebenswert wie das Erbarmen: beide sind Beweise seiner Liebe.
Schon wieder ein Sturz … Und was für ein Sturz! … Verzweifeln? Nein: dich demütigen und durch Maria, deine Mutter, die barmherzige Liebe Jesu anrufen. – Ein »miserere« und Kopf hoch. – Und neu beginnen.
Die Kinder der Welt neigen sehr dazu, die Barmherzigkeit Gottes zu betonen. – Das ermutigt sie dann, auf ihren Abwegen weiterzugehen.
Es ist wahr, dass Gott, unser Herr, unendlich barmherzig ist. Aber Er ist auch unendlich gerecht: es gibt ein Gericht, und Er ist der Richter.
Die Menge tut einem Leid. Die Hohen, die Niedrigen, die Mittleren – alle ohne Ideal! – Sie machen den Eindruck, als ob sie nicht wüssten, dass sie eine Seele haben. Sie sind wie … Rinderherden, Schafherden … Schweineherden.
Jesus, mit der Hilfe deiner erbarmenden Liebe wollen wir die Rinderherde in eine Legion verwandeln, die Schafherde in ein Heer … und aus der Schweineherde wollen wir die herausholen – geläutert –, die nicht mehr unrein sein wollen.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/camino/10548/ (07.05.2026)