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Gib dir in Verstand und Herz einmal Rechenschaft darüber: Wie oft, Herr, hast du mich, nachdem ich gefallen war, wieder aufgerichtet, wie oft hast du mir vergeben, wie oft hast du mich wieder an dein Herz gedrückt!
Rufe dir das in Erinnerung – und trenne dich nie mehr von Ihm.
Wie beeindruckend sind die Worte dieses Priesters, der sagte: »Trotz meiner Undankbarkeit hat mir Jesus den Berg meiner Sünden vergeben. Wie unermesslich groß ist sein Herz! Wenn Er Maria von Magdala viele Sünden vergab, weil sie viel geliebt hatte, um wie viel mehr Liebe schulde dann ich Ihm, da Er mir noch mehr Sünden vergeben hat!«
Ich möchte Dich, Jesus, bis zum Äußersten lieben, bis zum Heldenhaften! Auch wenn ich für Dich sterben müsste, mit Deiner Gnade werde ich Dich, Herr, nie wieder verlassen.
Suche das Einssein mit Gott und sei voller Hoffnung – eine Tugend, die Sicherheit verleiht –, denn Jesus wird dir mit dem Lichtglanz seiner Barmherzigkeit auch die finsterste Nacht erhellen.
Bei jedem einzelnen von uns war es wie bei Lazarus. Der Ruf des Herrn »veni foras!« – komm heraus! – ließ uns aus der Todesstarre auferstehen.
Wie schmerzlich zu sehen, dass es immer noch »Tote« gibt, die die Macht der Barmherzigkeit Gottes nicht kennen!
Erneuere deine heilige Freude darüber, dass im Gegensatz zu dem Menschen, der ohne Christus verwest, sich der Mensch erhebt, der in Christus auferstanden ist.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/10548/ (08.05.2026)