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Es gibt 11 Nummer in «Der Weg» deren Stichwort lautet Apostolat → erforderliche Tugenden .

Ohne die heilige Reinheit kann man im Apostolat nicht beharren.

Mit deiner Überheblichkeit wirkst du lästig und unsympathisch, machst du dich lächerlich und, was schlimmer ist, nimmst du dir selbst die Wirksamkeit in deiner apostolischen Arbeit.

Bedenke, dass selbst ein Durchschnittsmensch allzuviel Gescheitheit an den Tag legen kann.

Wenn Leute, die beruflich kein besonders großes Ansehen besitzen, sich bei religiösen Kundgebungen gar so sehr zur Spitze drängeln, ist es klar, dass ihr Lust verspürt, ihnen zuzuflüstern: »Würde es Ihnen etwas ausmachen, ein bisschen weniger katholisch zu sein?«

Bei der Arbeit im Apostolat gibt es keinen Ungehorsam, der geringfügig wäre.

Dieses Zögern, diese Passivität, dieser Widerstand zu gehorchen: wie schadet das deinem Apostolat, und wie freut sich der Widersacher darüber!

Initiativen. – Du sollst sie in deinem Apostolat innerhalb der Grenzen des dir Aufgetragenen entwickeln.

Wenn sie über diese Grenzen hinausgehen oder du im Zweifel bist, dann frage deinen Vorgesetzten, ohne deine Gedanken einem anderen mitzuteilen.

Behalte stets im Auge, dass du nur Ausführender bist.

Löse dich von den Gütern der Welt. – Übe dich in der Armut des Geistes und liebe sie: sei zufrieden mit dem, was hinreicht, ein nüchternes und maßvolles Leben zu führen.

Sonst wirst du nie ein Apostel.

Offenbare nicht ohne Grund das Vertrauliche deines Apostolates. Siehst du nicht, dass die Welt voll egoistischer Verständnislosigkeit ist?

Erzähl nicht von »deinem« Apostolat, es sei denn zum Nutzen des Nächsten.

Zum Apostolat gehst du, um dich zu unterwerfen, nicht um deine persönliche Meinung durchzusetzen.

Gehorchen … sicherer Weg. Den Vorgesetzten mit rückhaltlosem Vertrauen gehorchen … Weg der Heiligkeit. Gehorchen in deinem Apostolat … der einzige Weg. Denn in einem Werk Gottes muss dies der Geist sein: man gehorcht oder man geht.