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Weihnachten. – Man singt: »Venite, venite …« Lasst uns hineilen! Denn Er ist geboren!
Wir schauen zu, wie Maria und Josef das Kind zärtlich umsorgen; und dann traue ich mich, dir zuzuflüstern: Blick noch einmal auf das Kind, schau es an! Wer könnte sich daran satt sehen!
Der heilige Josef! Man kann Jesus und Maria nicht lieben, ohne den heiligen Patriarchen zu lieben.
Fordere dich ohne Zimperlichkeit! Viele Menschen tun das ganz unauffällig in ihrem Leben, damit allein der Herr Licht ist.
Ich wünschte, du und ich könnten auch so empfinden wie jener Bekannte, der sich ganz Gott hingeben wollte. Er schrieb am Fest der Heiligen Familie, das damals in der Woche nach Erscheinung des Herrn gefeiert wurde:
»Mir fehlt es nicht an kleinen Kreuzen. Das von gestern – es hat mich sogar Tränen gekostet – führte mich zu der Überlegung, dass der heilige Josef, mein Vater und Herr, und meine Mutter Maria mich, ›ihr Kind‹, nicht ohne weihnachtliche Bescherung lassen wollten. So schenkten sie mir Licht, meine Undankbarkeit gegen Jesus zu erkennen – entspreche ich Seiner Gnade doch ganz ungenügend – und meine schwere Verfehlung, denn mit meinem schändlichen Verhalten widersetze ich mich dem heiligsten Willen Gottes, der mich zu seinem Werkzeug machen will.«
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/10634/ (06.05.2026)