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Es gibt 12 Nummer in «Im Feuer der Schmiede» deren Stichwort lautet Gesellschaft.

Stell dich den Fragen dieser Welt mit Blick für das Übernatürliche und im Einklang mit den sittlichen Normen; denn durch sie wird deine Persönlichkeit weder vernichtet noch unterdrückt, sondern in die rechte Bahn gelenkt.

Deine Art zu leben wird so eine ursprüngliche, mitreißende Kraft gewinnen; und du wirst dich darin bestätigt sehen, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Gott der Herr will dich heilig, damit du den anderen helfen kannst, heilig zu werden. Dazu ist es aber erforderlich, dass du – ehrlich und ohne falsche Rücksichtnahme – auf dein eigenes Leben schaust, dass du auf den Herrn, unseren Gott, schaust … und erst dann den Blick auf die Welt richtest.

Entfalte die guten menschlichen Eigenschaften in dir. Auf dieser Grundlage kannst du den Bau deiner Heiligung errichten. Aber bedenke gleichzeitig, was ich dir gelegentlich gesagt habe: Im Dienst an Gott muss alles zu einem Brandopfer werden, auch die Angst vor dem Urteil der Leute und – wenn nötig – vor der Preisgabe dessen, was man guten Ruf nennt.

Christliche Bildung tut not. Du solltest nämlich in der Lage sein, aus echtem Verantwortungsbewusstsein das Engagement von Katholiken im öffentlichen Leben zu fördern, mit vollem Respekt vor der Freiheit des einzelnen und – erinnere alle daran – in konsequenter, persönlicher Glaubenshaltung.

Durch deine berufliche Arbeit, die du im Menschlichen wie im Hinblick auf Gott so gut wie möglich verrichtest, kannst und sollst du an deinem Arbeitsplatz christliche Maßstäbe setzen.

Als Christ darfst du nicht abseits stehen. Du bist verpflichtet, loyal und in persönlicher Freiheit zu handeln und deinen angemessenen Beitrag im Dienst des Gemeinwohls zu leisten.

Wir Kinder Gottes, die wir ja das gleiche Bürgerrecht wie alle haben, müssen uns ohne Komplexe an allem Sinnvollen und Anständigen beteiligen, was Menschen tun und organisieren, damit Christus dort gegenwärtig ist.

Der Herr wird uns zur Rechenschaft ziehen, wenn wir, jeder einzelne von uns, nachlässig oder bequem sind und es unterlassen, in persönlicher Freiheit die Entscheidungen und Initiativen mitzugestalten, von denen Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft abhängen.

In aufrichtiger Demut – denn unsere Stärke kommt von Gott und nicht, wie es der Psalm ausdrückt, von »Streitwagen und Rossen« – und ohne Menschenfurcht haben wir dafür Sorge zu tragen, dass es keinen Winkel der menschlichen Gesellschaft gibt, in dem Christus unbekannt bleibt.

Beteilige dich, in aller Freiheit und deinen Neigungen und Anlagen gemäß, aktiv und wirksam am Leben bewährter Verbände und Institutionen deines Landes, und lass dich dabei von christlichem Verantwortungsbewusstsein leiten; denn die Arbeit solcher Organisationen ist für das zeitliche und geistliche Wohl der Menschen immer von Bedeutung.

Du bist deinen Rechten als Staatsbürger entsprechend in Institutionen und Strukturen der Gesellschaft tätig. Setze dich dafür ein, dass sie sich an den Grundsätzen des christlichen Ethos orientieren.

Du kannst sicher sein, dass du auf diese Weise vielen Menschen die Möglichkeit verschaffst, menschenwürdig zu leben; und mit der Gnade Gottes ebnest du ihnen den Weg, der Berufung zu einem christlichen Leben persönlich Folge leisten zu können.

Es gehört zu den christlichen und auch staatsbürgerlichen Pflichten, die über Stadt und Land verstreuten Zeichen der Frömmigkeit unserer Vorfahren – Wegkreuze etwa oder Marienbilder – aus Kultur und Pietät instandzuhalten und die wiederherzustellen, die durch Vandalismus oder Alter zerstört wurden.

Den sogenannten »Freiheiten zum Bösen« muss man unerschrocken entgegentreten. Sie sind die Töchter der Willensverderbtheit, die Enkelinnen der schlimmen Begierden, die Urenkelinnen der Erbsünde … Sie stammen, mit einem Wort, in direkter Linie vom Teufel ab.