Nur diese Aphorismen anzeigen
Der Evangelist berichtet von der großen Freude der Weisen aus dem Morgenland »videntes stellam«, als sie von neuem den Stern sahen.
Ja, mein Kind, sie freuen sich mit unbeschreiblichem Jubel, weil sie das getan haben, was sie tun sollten; und sie freuen sich, weil sie sicher sind, dass sie bis zu dem König gelangen werden, der die, die Ihn suchen, niemals im Stich lässt.
Bitte, dränge, ohne Angst! Erinnere dich an den Bericht des Evangeliums über die wunderbare Brotvermehrung. Bedenke, wie freigebig der Herr auf die Not der Apostel eingeht: Wie viele Brote habt ihr? Fünf? … Und was möchtet ihr? … Der Herr gibt ihnen sechs, hundert, tausende … Warum?
Weil Christus unsere Not im Lichte seiner göttlichen Weisheit sieht. Seine Allmacht kann und wird alle unsere Wünsche übertreffen.
Der Herr sieht weiter als wir mit unserer simplen Logik … und Er ist unendlich großzügig.
So sehr liebt Gott seine Geschöpfe, und so sehr sollten wir seine Liebe erwidern, dass bei der Feier der heiligen Messe eigentlich alle Uhren stehen bleiben müssten …
Jesu Sprache ist immer die Sprache der Liebe. Auch dann, wenn Er uns zurechtweist, auch dann, wenn Er die Heimsuchung zulässt.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/10780/ (08.05.2026)