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Stimmengewirr erfüllte den Raum, es erklang Musik … Da brach tiefes Beten in deiner Seele auf. Du verspürtest einen unfassbaren Trost. Schließlich sagtest du lautlos: Nicht Trost will ich, Jesus, sondern Dich!
Bei allem Respekt werde ich niemals die Auffassung derer teilen, die betrachtendes Gebet und aktives Leben voneinander trennen, als ob es sich um zwei miteinander unvereinbare Bereiche handelte.
Wir, die wir Kinder Gottes sind, müssen kontemplativ sein, Menschen, die mitten im Lärm der Umgebung im ständigen Gespräch mit dem Herrn das Schweigen der Seele zu finden wissen und die auf Ihn schauen wie auf einen Vater oder einen Freund, den man grenzenlos liebt.
Noch einmal! Als Kinder Gottes werden wir inmitten aller irdischen Tätigkeiten im Geist der Kontemplation leben. Durch das Gebet, durch die Abtötung, durch unsere Bildung in der Glaubenslehre, durch die berufliche Kompetenz sollen wir Licht, Salz und Sauerteig in der Gesellschaft sein. So erfüllt sich unsere Berufung: Je mehr wir in das Gewühl der Welt eindringen, desto tiefer müssen wir in Gott verankert sein!
Gottes Ruf hat dir einen ganz bestimmten Weg gewiesen: von deiner beruflichen Arbeit aus dich auf alle Belange dieser Welt einzulassen, nachdem du dich ganz auf Gott eingelassen hast.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/11053/ (08.05.2026)