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Es gibt 3 Nummer in «Im Feuer der Schmiede» deren Stichwort lautet Bilder und Beispiele → Eselchen.

Inmitten von soviel Egoismus und soviel Gleichgültigkeit – jeder ist nur mit sich und seinen Angelegenheiten beschäftigt! – fallen mir die hölzernen Eselchen ein, die auf meinem Schreibtisch traben, willig und kräftig … Eines hat ein Bein verloren, aber es stützt sich auf die anderen, und so kann es weitertrotten.

Ich habe dich gut verstanden, als du bemerktest: In der Tat bringe ich es nicht einmal bis zu einem Eselchen … bis zum Eselchen, das der Thron Jesu bei seinem Einzug in Jerusalem war. Ich sehe mich eher als schäbiges Stück in einem Haufen schmutziger Lappen, die nicht einmal der ärmste Lumpensammler haben möchte.

Aber ich antwortete dir: Und doch hat der Herr dich auserwählt und will dich als sein Werkzeug haben. Deshalb soll die Tatsache, dass du dein Elend siehst, ein zusätzlicher Grund sein, Gott für seinen Ruf zu danken.

Wie gut passen die Worte des heiligen Ambrosius auf die Kinder Gottes: Er spricht von dem Fohlen, das mit einer Eselin angebunden ist und das der Herr braucht für seinen feierlichen Einzug in Jerusalem: »Nur ein Befehl des Herrn konnte es befreien. Die Hände der Apostel banden es los. Um dazu ausgesandt zu werden, bedarf es einer besonderen Lebensweise und einer besonderen Gnade. Sei auch du Apostel, damit du die Gefesselten befreien kannst.«

Lass mich auf diesen Text zurückkommen: Wie oft werden wir auf Jesu Geheiß die Fesseln der Seelen zu lösen haben, weil der Herr diese Seelen zu seiner Verherrlichung brauchen will! Alles in uns muss eines Apostels würdig sein – die Hände, die Taten, das ganze Leben … Dann wird uns Gott auch die Gnaden eines Apostels schenken, um die Ketten der Gefangenen zu sprengen.