Nur diese Aphorismen anzeigen
Der Acker des Herrn ist fruchtbar, der Same des Herrn ist gut. Schießt also in unserer Welt das Unkraut empor, dann offensichtlich deswegen: Die Menschen – die Christen vor allem – haben es an Wachsamkeit fehlen lassen. Sie haben geschlafen und das Feld dem Feind überlassen.
Klage nicht darüber, das ist sinnlos, aber überprüfe, wie du lebst.
Du klagst, du seiest allein und die Atmosphäre um dich sei so aggressiv. Bedenke, dass Christus, der Gute Sämann, uns, jedes einzelne seiner Kinder, wie Weizen in seiner verwundeten Hand presst. Sein Blut durchtränkt uns, Er läutert und reinigt uns, Er macht uns trunken vor Liebe! Dann streut Er uns in weitem Wurf durch die Welt aus, aber einzeln – denn Weizen sät man nicht sackweise, sondern Korn um Korn.
Ein Sämann zog aus zu säen. Er streute den Samen weit aus, auf alle Wege dieser Erde …
Wie herrlich ist unsere Aufgabe! Dafür zu sorgen, dass überall und zu jeder Zeit das Wort Gottes Wurzeln schlägt, aufsprießt und Frucht bringt.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/11415/ (08.05.2026)