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Es gibt 8 Nummer in «Im Feuer der Schmiede» deren Stichwort lautet Glaube → Starkmut im Glauben.

Nachgiebigkeit in Fragen der Glaubenswahrheiten wäre falschverstandene Nächstenliebe, eine Schlinge des Teufels, verlogene Nächstenliebe. »Fortes in fide«, stark und fest im Glauben – mahnt der Apostel Petrus.

Das hat nichts mit Fanatismus zu tun, sondern heißt ganz schlicht, den Glauben zu leben. Darin liegt keine Lieblosigkeit gegenüber anderen Menschen. In allem Unwesentlichen geben wir nach, aber ein achselzuckender Kompromiss hinsichtlich des Glaubens selbst ist unmöglich. Wir dürfen das Öl unserer Lampen nicht weggeben, denn sonst findet der Bräutigam, wenn er kommt, die Lampen erloschen.

Dein Streben und dein Tun sollen der Liebe entspringen, einer Liebe, die keine Grenzen kennt und niemanden ausschließt; denn es ist die Tugend, die uns als Jünger des Meisters kennzeichnet.

Diese Liebe darf dich jedoch nicht dazu führen – sie wäre keine Tugend mehr –, die Glaubensinhalte zu entschärfen, ihre Konturen abzuschleifen und sie – wie manche es gerne hätten – soweit zu verharmlosen, dass aus dem Ganzen ein undefinierbares Etwas ohne die Kraft und Wahrheit Gottes würde.

Hab immer den Mut – Demut des Dienstes am Herrn! –, die Glaubenswahrheiten so darzulegen, wie sie wirklich sind – nicht verschwommen und nicht mehrdeutig.

Danke Gott für die Sicherheit, die Er dir schenkt! Sie hat nichts mit Sturheit zu tun; sie ist Licht Gottes, in dem du erkennst, dass du fest stehst wie auf einem Felsen, während andere – oft sind es gute Menschen, die in diese bedauernswerte Lage geraten sind – gleichsam im Treibsand zu versinken drohen … es fehlt ihnen das Fundament des Glaubens.

Bitte den Herrn darum, dass du selbst und alle Menschen den Forderungen eines Lebens aus dem Glauben entsprechen.

Als Christ kannst du, innerhalb der Grenzen von Dogma und Moral, in allem, was dich betrifft, nachgeben, aus ganzem Herzen nachgeben … aber in allem, was Jesus Christus gehört, ist nachgeben unmöglich.

Wenn du die innere Ruhe verlierst und aufgeregt wirst, dann ist es, als gäbest du alle vernünftigen Überlegungen auf.

In solchen Situationen vernimmt man wieder das Wort des Herrn an Petrus, der in den Gewässern seiner Friedlosigkeit und Aufgeregtheit zu sinken begann: »Warum hast du gezweifelt?«

Sei gegenüber dem Irrenden herzlich und voller Zuneigung – wie es echter christlicher Liebe entspricht –, aber lass dich nicht auf Kompromisse ein, wenn eine Sache sich gegen den Glauben richtet.

Wir dürfen in Dingen des Glaubens nicht nachgiebig sein. Aber vergiss nicht, man kann die Wahrheit auch sagen, ohne jemanden dabei zu kränken.

Verzeichnis der Schriftstellen
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