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Dein Streben und dein Tun sollen der Liebe entspringen, einer Liebe, die keine Grenzen kennt und niemanden ausschließt; denn es ist die Tugend, die uns als Jünger des Meisters kennzeichnet.
Diese Liebe darf dich jedoch nicht dazu führen – sie wäre keine Tugend mehr –, die Glaubensinhalte zu entschärfen, ihre Konturen abzuschleifen und sie – wie manche es gerne hätten – soweit zu verharmlosen, dass aus dem Ganzen ein undefinierbares Etwas ohne die Kraft und Wahrheit Gottes würde.
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Text gedruckt bei https://escriva.org/de/forja/456/ (07.05.2026)