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Jeden Tag beginnt deine Arbeit an der Seite Christi neu; jeden Tag auch die Sorge um die vielen Seelen, die Ihn suchen. Sei überzeugt, es gibt nur einen einzigen Weg: zum Herrn seine Zuflucht zu nehmen.
Nur im Gebet und mit dem Gebet lernen wir es, den Mitmenschen zu dienen!
Wenn dein ganzes Sein ein einziges beharrliches Gebet ist, wird dir Gott, unser Herr, die erforderlichen Mittel schenken, damit deine Arbeit wirksamer wird und zur Ausbreitung seines Reiches auf Erden beiträgt.
Eines jedoch tut not – treu bleiben und bitten, intensiv bitten … Meinst du, dass es bei dir so ist?
Die Abtötung ist eine unerlässliche Voraussetzung für das Apostolat und für das gute Gelingen jeder einzelnen apostolischen Unternehmung.
Heilig werden wir mit dem Beistand des Heiligen Geistes, der in unserer Seele Wohnung nimmt, durch die Gnade, die uns in den Sakramenten zuteil wird, und durch einen beharrlichen aszetischen Kampf.
Wir wollen uns nichts vormachen, mein Sohn! Du und ich, wir alle – ich werde nicht müde, es zu wiederholen – werden immer, immer kämpfen müssen, bis zu unserem Lebensende. So werden wir den Frieden lieben, den Frieden weitergeben und den ewigen Lohn erhalten.
Um dich Gott zu nähern, um dich zu Gott zu erheben, benötigst du die breiten, weiten Schwingen des Gebetes und der Sühne.
Gott will, dass seine Werke, die Er den Menschen anvertraut hat, mit Gebet und mit Abtötung vorangebracht werden.
Aller Mut der Kämpfer an vorderster Front könnte die Schlacht nicht entscheiden, wenn nicht viele, scheinbar völlig unbeteiligt am Kampf, für den Nachschub an Munition, Medizin und Lebensmitteln sorgten …
Ohne das Gebet und das Opfer von so vielen Seelen ist ein wirksames Apostolat der Tat nicht möglich.
Zahllose Apparaturen, ja ganze Betriebe stehen still, wenn der elektrische Strom unterbrochen wird. Ebenso geht es im Apostolat: ohne Gebet und ohne Abtötung bleibt es unfruchtbar, denn nur sie erreichen das Heiligste Herz Jesu.
Du fragst mich, was du für deinen Freund tun könntest, damit er sich nicht allein fühlt.
Ich sage dir das gleiche, was ich immer sage; denn wir besitzen ein wunderbares Mittel, das alles klärt – das Gebet. Zuerst also: Bete für ihn! Dann setze dich so für ihn ein, wie du möchtest, dass andere sich für dich einsetzen, wenn du in einer ähnlichen Situation wärest.
Ohne ihn zu demütigen, musst du ihm so helfen, dass ihm das leicht wird, was ihm Schwierigkeiten bereitet.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/12026/ (08.05.2026)