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Sei in deinen Frömmigkeitsübungen beständig, fordere sie dir ab, auch wenn du müde bist oder sie dir öde vorkommen. Harre aus! Solche Zeiten des Gebetes sind wie die rotgestrichenen, langen Pflöcke an den Straßen im Hochgebirge; wenn der Schnee alles bedeckt, bleiben sie immer noch gut sichtbar als Orientierungspunkte, die – immer! – den sicheren Weg zeigen.
Der asketische Kampf ist nicht etwas Negatives, keine verdrießliche Angelegenheit, sondern frohe Lebensbejahung. Er ist wie Sport.
Der echte Sportler strebt nicht danach, nur ein einziges Mal zu siegen und das beim ersten Anlauf. Er plant weit voraus und trainiert lange, mit Selbstvertrauen und Zuversicht. Immer wieder versucht er es. Auch wenn er das erste Mal keinen Erfolg hat, gibt er nicht auf, bis er das Hindernis genommen hat.
Die erste Voraussetzung für das Gebet ist die Beharrlichkeit; die zweite ist die Demut.
Sei auf eine Gott gefallende, eine vertrauensvolle Art hartnäckig! Bedenke, wenn du um einer großen Sache willen Gott bestürmst, dass Er vielleicht viele Jahre hindurch dein Bitten wünscht … Dränge Ihn ruhig weiter … aber dränge Ihn mit immer mehr Zuversicht!
Wer in der Nachfolge Jesu ausharren will, muss stets innerlich frei sein, immer wieder seinen Willen dazu erneuern und fortwährend seine eigene Freiheit wahrnehmen.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/12273/ (08.05.2026)