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Jedwede Arbeit – selbst die verborgenste und unbedeutendste –, die aus Liebe zu Gott getan wird, strahlt die Kraft des göttlichen Lebens aus!
Schaff dir keine anderen Verpflichtungen als … die Ehre Gottes, die Liebe zu Ihm, das Apostolat.
Erwarte für deine Arbeit nicht den Beifall der Menge.
Mehr noch, bisweilen darfst du nicht einmal das Verständnis von Menschen und Institutionen erwarten, die ebenso für Christus arbeiten!
Suche ausschließlich die Ehre Gottes, liebe alle und sorge dich nicht, wenn manche dich nicht verstehen.
Wenn wir aus Furcht, Menschen unserer näheren Umgebung könnten unser Verhalten missdeuten und unerfreulich reagieren, den geraden Weg nicht mehr gehen wollen, dann sind wir schlechte Brüder unserer Brüder …
Wir wollen alle Hoffnungen und Erwartungen unseres Lebens – die großen wie die kleinen – der Ehre Gottes des Vaters, Gottes des Sohnes, Gottes des Heiligen Geistes weihen.
Bewegt denke ich noch an die hochbegabten Studenten – zwei angehende Ingenieure und zwei Architekten –, die sich mit Freude um die Einrichtung eines Studentenheims kümmerten. Auf eine Wandtafel, die sie in einem Seminarraum anbrachten, schrieben sie als erstes: »Deo omnis gloria!« – Gott alle Ehre!
Ich weiß, Jesus, dass Dir das gefallen hat.
Wir leben nicht für diese Erde, auch nicht für unsere Ehre; wir leben für Gottes Ehre, für den Dienst an Ihm, für seine Verherrlichung. Das soll uns antreiben!
Lauterkeit der Absicht heißt »ausschließlich und in allem« die Ehre Gottes suchen.
Gelegentlich wird dich – blitzartig oder lästig wiederkehrend wie eine störende Fliege – die Vorstellung bedrängen, die Beweggründe deines Tuns seien nicht ganz lauter. Rufe dann sofort die Tugenden in dir wach, die der Unlauterkeit entgegenwirken … und gehe ruhig deines Weges, für Ihn und mit Ihm.
Und auch wenn es dir wie ein bloßes Lippenbekenntnis vorkommt, sage Ihm: Herr, ich will nichts für mich. Alles zu Deiner Ehre, Dir zuliebe.
Mach dir folgende Gedanken zu eigen, die sich unser Freund aufgeschrieben hatte: »Ich bedachte die Wohltaten Gottes, die Er mir erwiesen hat. Mit dem Herzen voller Freude und damit alle von meiner kindlichen Dankbarkeit erführen, hätte ich gerne auf der Straße herausgeschrien: Vater, Vater! Wenn auch nicht mit lauter Stimme, so habe ich Ihn doch leise lange Zeit so angerufen: Vater! – Ich war mir sicher, dass es Ihm so gefiel.
Nur dies suche ich, nur eins will ich, sein Wohlgefallen und seine Verherrlichung: Alles für Ihn! Wenn ich mein Heil und meine Heiligung will, dann nur, weil ich weiß, dass Er sie will. Wenn ich in meinem Leben als Christ die Sorge um die Seelen spüre, dann nur, weil ich weiß, dass Er diese Sorge spürt. Ich sage es ganz offen: Niemals darf ich meine Augen auf den Lohn richten. Ich wünsche keine Belohnung. Alles aus Liebe!«
Wie gut ist es, aus Gott zu leben! Wie gut ist es, nichts anderes zu wollen als seine Ehre!
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/12368/ (08.05.2026)