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Sei dir der Verantwortung für deine Sendung bewusst! Der ganze Himmel schaut zu!
Kind, armes Eselchen … Liebevoll hat der Herr dein schmutziges Rückenfell gesäubert und wieder glänzend gemacht, kostbares Zaumzeug angelegt und dein Geschirr mit funkelnden Juwelen geschmückt. Vergiss aber nicht, du armes Eselchen, du kannst zwar aus eigener Widerborstigkeit die kostbare Last auf den Boden werfen … doch allein kannst du sie nicht von neuem auf deinen Rücken laden.
Gott hat ein ureigenes Recht darauf, dass wir, seine Kinder, trotz unserer persönlichen Fehler seiner Liebe entsprechen. Dieses Bewusstsein schließt – mit der Erkenntnis unserer unabweislichen Verantwortung – die volle Gewissheit ein, dass wir Werkzeuge in den Händen Gottes sind. Er vertraut uns jeden Tag aufs Neue; deswegen sind wir jeden Tag darum bemüht, Ihm zu dienen.
Das Wirken der Kirche – Tag für Tag – ist wie ein großes Gewebe, von uns allen dem Herrn dargebracht; denn wir alle, die wir getauft sind, sind Kirche.
Kommen wir dieser Aufgabe nach in Treue und Hingabe, so wird dieses große Gewebe wunderbar und fehlerlos sein. Zieht aber der eine an diesem, der andere an jenem Faden, ein dritter wieder woanders … dann wird das kunstvolle Gewebe zu einem zerfetzten Stoff.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/12401/ (08.05.2026)