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Schrecklich wird das Gericht für diejenigen sein, die den Weg zu Gott genau gekannt, andere darüber belehrt und sie aufgefordert haben, ihn zu gehen, ihn selber aber nicht gegangen sind.
Gott wird sie nach ihren eigenen Worten richten und verurteilen.
In schwierigen Situationen kann dir folgender Gedanke helfen: Je mehr meine Treue wächst, desto mehr trage ich dazu bei, dass auch andere in ihrer Treue wachsen.
Wie wohltuend ist es zu spüren, dass wir uns gegenseitig stützen!
Du magst dich nicht damit abfinden, sagst du, einen konventionellen Allerweltsglauben wie so viele andere Menschen zu haben …
In der Tat: Dein Glaube muss ein persönlicher Glaube sein. Und das bedeutet: ein verantwortungsbewusster Glaube!
Sozusagen als die »Kehrseite« einer verlorengegangenen Berufung oder einer Ablehnung der ständig erneuerten, gnadenhaften Einladung des Herrn müssen wir seinen heiligen Willen sehen, der all dies zulässt. – Gewiss. Doch wenn wir aufrichtig sind, erkennen wir, dass uns das weder von der eigenen Verantwortung befreit noch einen »mildernden Umstand« darstellt; denn auf der »Vorderseite« des Geschehens zeigt sich die persönliche Nichterfüllung des göttlichen Willens, der uns hat in Dienst nehmen wollen und dem wir nicht entsprochen haben.
Wenn du an dein vergangenes Leben denkst – ein Leben ohne Höhen und Tiefen –, dann mache dir klar, wie viel Zeit du verloren hast, und frage dich auch, wie du sie zurückgewinnen kannst – durch Buße und eine tiefere Hingabe.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/surco/12401/ (08.05.2026)