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Schließe keine Kompromisse, wenn es um die Lehre der Kirche geht. Bei jeder Legierung ist es immer das edlere Metall, das wertgemindert wird.
Außerdem – dieser Schatz gehört ja nicht dir. Das Evangelium mahnt uns, dass der Eigentümer von dir Rechenschaft verlangen wird, wenn du es am wenigsten erwartest …
Zwanzig Jahrhunderte sind vergangen. Und jeden Tag wiederholt sich das Schreckliche von neuem: Immer noch wird Jesus Christus verurteilt, gegeißelt, gekreuzigt … Auch unter den Katholiken sind viele, die durch Taten und Worte in das Geschrei einstimmen: »Den? Ich kenne ihn nicht!«
Könnte ich doch auf der ganzen Welt viele Menschen im vertraulichen Gespräch daran erinnern, dass Gott der Allbarmherzige ist – aber auch der Allgerechte! Ganz klar hat darum der Herr gesagt: »Wer mich vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.«
Der heilige Schutzengel begleitet uns ständig, er ist ein Kronzeuge unseres Tuns. Im persönlichen Gericht nach deinem Tode wird er all die kleinen Aufmerksamkeiten bezeugen, die du im Verlauf deines Lebens dem Herrn aus Liebe erwiesen hast. Mehr noch: Wenn du wegen der furchtbaren Anklage des Feindes befürchtest, verlorenzugehen, dann wird dein Engel all jene tiefen Regungen deines Herzens – die du vielleicht schon vergessen hattest – und all die Zeichen der Liebe bezeugen, die du Gott dem Vater, Gott dem Sohn, Gott dem Heiligen Geist gewidmet hattest.
Vergiss also niemals deinen Schutzengel! Und dieser machtvolle Himmelsfürst wird auch dich niemals vergessen, weder jetzt noch in jener entscheidenden Stunde.
Der wahre Christ ist immer bereit, vor Gott zu erscheinen. Denn wenn er sich bemüht, als Jünger Christi zu leben, dann ist er in jedem Augenblick darauf vorbereitet, seine Pflicht zu erfüllen.
Schrecklich wird das Gericht für diejenigen sein, die den Weg zu Gott genau gekannt, andere darüber belehrt und sie aufgefordert haben, ihn zu gehen, ihn selber aber nicht gegangen sind.
Gott wird sie nach ihren eigenen Worten richten und verurteilen.
Tod und Gericht sind nur Folgen der Sünde; wer in der Gnade Gottes lebt, braucht sie nicht zu fürchten – denn einzig die Hölle ist die Strafe für die Sünden.
Als ich davon hörte, wurde ich nachdenklich: Jedes Jahr sterben einundfünfzig Millionen Menschen, jede Minute siebenundneunzig. Der Meister hat einst von dem Fischer gesprochen, der das Netz auswirft, und vom Reich Gottes, das gleich einem Netz ist … Aus ihm werden die guten Fische herausgelesen und die schlechten, die nicht taugen, weggeworfen … weggeworfen für immer! Einundfünfzig Millionen Menschen sterben in jedem Jahr, siebenundneunzig in jeder Minute … Sag das auch anderen weiter!
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/surco/10515/ (08.05.2026)