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Ich finde es sehr gut, dass du dich jeden Tag darum bemühst, die Sorge um deine Untergebenen noch tiefer zu empfinden; denn sich vom liebevollen Verständnis des Leiters getragen und geschützt zu fühlen, kann die wirksamste Hilfe sein, die die Menschen, denen du als Vorgesetzter zu dienen hast, brauchen.
Bemühe dich darum, deine Leitungsaufgaben wirklich objektiv wahrzunehmen. Gib nicht dem Hang so mancher Leute nach, stets zuerst oder sogar ausschließlich die Fehler und das, was schiefliegt, zu sehen.
Sei froh in dem Wissen, dass der Herr allen Menschen die Fähigkeit geschenkt hat, sich im Kampf gegen die eigenen Fehler zu heiligen!
Man muss den Menschen beibringen, wie sie arbeiten sollen; dabei darf man die theoretische Vorbereitung nicht überbewerten, weil ja das praktische Tun auch zur Ausbildung dazugehört. Die unvermeidlichen Fehler in der Arbeit muss man hinnehmen; denn das Bessere ist der Feind des Guten.
Der gute Hirt braucht seine Herde nicht einzuschüchtern. Das ist vielmehr Art der schlechten Regenten. Kein Wunder also, dass diese am Ende vereinsamt und verhasst sind.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/surco/11005/ (08.05.2026)