Nur diese Aphorismen anzeigen
Du sagtest mir, im Leben Jesu gebe es Szenen, die dich besonders ergreifen: So wenn Er mit leidenden Menschen zusammentrifft … Wenn Er den an Leib und Seele Geschundenen Frieden und Genesung bringt … Es sei ergreifend zu sehen, wie Er den Aussatz heilt, das Augenlicht wiederschenkt, den Gelähmten am Teich gesund macht, den armen Teufel, den alle vergessen haben … Er erscheint dir dann so ganz und gar menschlich, so nah!
Ja: Er ist auch heute derselbe wie damals.
Geh nicht an fremdem Leid gleichgültig vorüber. Der da leidet – ein Verwandter, ein Freund, ein Kollege … ein Unbekannter – ist dein Bruder.
Erinnere dich an die Stelle im Evangelium, die du so oft mit Kummer gelesen hast: Nicht einmal die Verwandten Jesu trauten ihm.
Bemühe dich darum, dass sich diese Situation nicht wiederholt.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/surco/11239/ (08.05.2026)