Nur diese Aphorismen anzeigen
Mir gefällt diese Devise: »Jeder Wanderer gehe seinen Weg« – den Weg, den Gott ihm gewiesen hat – in Treue, in Liebe, auch wenn es mühsam ist …
Ordnung, Autorität, Disziplin … Das sind für manche Leute, falls sie überhaupt hinhören, nur Reizwörter … Sie lächeln geringschätzig und sagen, sie ließen sich nicht ihre Freiheit nehmen.
Sie selbst – ob Mann oder Frau – verlangen freilich von uns, dass wir ihre Irrwege respektieren oder gar uns ihnen anpassen. Ihre Proteste sind demagogisch. Dass die echte Freiheit der anderen ein solches Verhalten nicht zulässt, nicht zulassen kann, das begreifen sie nicht.
Unter dem gewaltigen Druck einer materialistischen Welt ohne Glauben, die den brutalen Gesetzen der »Lustmaximierung« gehorcht – kann man da überhaupt noch die Freiheit verlangen und rechtfertigen, nicht so zu denken und nicht so zu handeln wie die anderen?
Ein Kind Gottes hat es nicht nötig, diese Freiheit eigens zu erbitten, denn Christus hat sie uns ein für allemal erworben. Freilich muss sie in jeder Lebenssituation verteidigt und offen praktiziert werden. Nur dann werden die anderen begreifen, dass kein noch so krankes und verderbtes Milieu unserer Freiheit Ketten anlegen kann.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/surco/11943/ (08.05.2026)