Nur diese Aphorismen anzeigen
Kehre dem Bösen den Rücken, wenn er dir ins Ohr flüstert: Weshalb sich das Leben kompliziert machen?
Löse dich von diesen unnützen Gedanken, durch die du bestenfalls nur Zeit verlierst.
Deine Zeit und deine Kraft gehören Gott. Vergeude sie nicht damit, die Hunde, die dich auf dem Weg anbellen, mit Steinen zu bewerfen. Beachte sie nicht.
Verschiebe deine Arbeit nicht auf morgen!
Verfalle nicht in jene geistige Krankheit, die sich durch Unbeständigkeit, durch Leichtsinn im Reden und Tun, durch gedankenlose Betriebsamkeit äußert … kurz, durch Oberflächlichkeit.
Beachte wohl, dass diese Oberflächlichkeit, die all dein Tun so leer macht, so sehr »mit Leere ausfüllt«, dein Leben zu einer leblosen, unnützen Strohpuppe werden lässt, wenn du dich nicht rechtzeitig aufraffst. Nicht erst morgen: heute!
Ausreden. – Nie werden sie dir fehlen, wenn du deinen Pflichten ausweichen willst. Welche Fülle wohl-begründeter Sinnlosigkeiten!
Verschwende deine Zeit nicht damit, sie lange abzuwägen. – Wische sie beiseite und tu deine Pflicht.
Wenn du Ordnung hältst, vervielfacht sich deine Zeit. Dadurch kannst du mehr in Seinem Dienst arbeiten und Ihn mehr verherrlichen.
Verhalte dich »jetzt« richtig, und denke nicht an »gestern«, das schon vorüber ist, noch sorge dich um das »morgen«, von dem du nicht weißt, ob es für dich noch kommt.
Nutze mir die Zeit aus. – Vergiss nicht den Feigenbaum, der verflucht wurde. Er tat schon etwas: Blätter treiben. Wie du …
Komm mir nicht mit Entschuldigungen. – Es half dem Feigenbaum nichts, erzählt der Evangelist, dass nicht die Zeit der Feigen war, als der Herr sie pflücken wollte.
Er blieb unfruchtbar für immer.
Die Geschäftsleute sagen: Zeit ist Geld. – Das ist sehr wenig. Treiben wir die Geschäfte Gottes, so wissen wir: Zeit ist Herrlichkeit!
Ich begreife nicht, wie du dich Christ nennst und das Leben eines nutzlosen Herumtreibers führst. – Vergisst du Christi Leben der Arbeit?
Es scheint, hast du mir gesagt, dass alle Sünden auf den ersten müßigen Augenblick warten. Der Müßiggang selbst müsse schon eine Sünde sein.
Wer sich der Arbeit für Christus verschrieben hat, darf keinen freien Augenblick haben; denn Erholung heißt nicht etwa Nichtstun, sie ist vielmehr ein Sich-Entspannen bei weniger anstrengenden Tätigkeiten.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/camino/10344/ (08.05.2026)