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Sei nicht so träge! Warte nicht auf das neue Jahr, um Entscheidungen zu treffen! Für einen guten Entschluss ist jeder Tag geeignet. »Hodie, nunc!« – Heute, jetzt!
Es sind in der Regel phlegmatische Spießer, die immer erst nächstes Jahr anfangen wollen – so fangen sie nie an!
Du willst, sagst du, Christus folgen … und hast dabei Zeit übrig? Dann bist du ganz sicher auf dem Weg der Lauheit.
Die christliche Verantwortung bei der Arbeit erschöpft sich nicht darin, die vorgesehenen Stunden auszufüllen. Sie zeigt sich in Sachkenntnis, fachlicher Kompetenz – und vor allem in der Liebe zu Gott.
Wie schrecklich, die Zeit – ein Schatz Gottes – totzuschlagen.
Manche armen Geister stören sich am Guten, das du tust. Sie meinen, gut sei nur, was sie selbst tun, oder zumindest, was ihrer Kontrolle unterliegt …
Du darfst dieses Unverständnis nicht als Ausrede benutzen, um in deiner Aufgabe nachzulassen. Bemühe dich – gerade jetzt – noch entschiedener zu arbeiten! Denn bleibt auch auf Erden der Beifall aus, wird doch um so mehr dem Himmel dein Tun gefallen.
Nicht selten gehen fünfzig Prozent der apostolischen Anstrengungen durch innere Zwistigkeiten verloren, die ihre Wurzeln im Mangel an Liebe und in Klatsch und Gerede unter Brüdern haben. Weitere fünfundzwanzig Prozent verliert man durch das Errichten von Bauten, die für das Apostolat überflüssig sind.
Dulden wir niemals Klatsch, vergeuden wir nicht unsere Zeit mit zu vielem Bauen - dann wird jeder einzelne durch und durch, zu hundert Prozent, Apostel sein.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/10344/ (08.05.2026)