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Es gibt 2 Nummer in «Im Feuer der Schmiede» deren Stichwort lautet Schwierigkeiten → Liebe, Kühnheit .

Gelegentlich ist dir, als sei jenes Einssein mit dem Herrn, das dich ständig – sogar im Schlaf – in einem Zustand des Betens verharren ließ, gestört, und es scheint dir, als hadertest du mit Ihm …

Was dich so empfinden lässt, ist Schwäche. Du weißt es. Liebe das Kreuz; liebe den Mangel an so vielen Dingen, die den Leuten als unentbehrlich gelten; liebe die Hindernisse, die den Beginn deines Weges erschweren oder seine Fortsetzung; liebe deine eigene Niedrigkeit, deine geistliche Bedürftigkeit.

Opfere dann alles mit einem tatkräftigen Willen Gott auf – was dein ist, und auch, was deinen Brüdern gehört. Menschlich gesehen ist das nicht wenig; im Lichte Gottes ist es nichts!

Jesus ist tot. Ein Leichnam. Alle Erwartungen in den heiligen Frauen sind erloschen. Sie waren Augenzeugen gewesen, wie man Ihn misshandelt, wie man Ihn gekreuzigt hatte. Deutlich stand ihnen noch die Grausamkeit der durchlittenen Passion vor Augen!

Sie wussten auch, dass man Wachposten aufgestellt hatte und das Grab verschlossen war. Wer wird uns, fragten sie sich, den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Denn der Stein war sehr groß. Und doch, trotz allem machen sie sich auf den Weg, um bei Ihm zu sein.

Sieh! Schwierigkeiten – große wie kleine – erkennt man sofort … und doch! Wo Liebe ist, lässt man sich nicht von diesen Hindernissen beherrschen, ist man kühn, entschlossen, tapfer! Musst du nicht zugeben, dass der Schwung, die Unerschrockenheit, der Mut dieser Frauen dich beschämen?