Nur diese Aphorismen anzeigen
Erlaube mir einen Rat aus eigener Erfahrung: Dein Gebet – dein Leben soll ein einziges Beten sein – sei so vertrauensvoll wie das Gebet eines Kindes.
Bete! Sprich immer mit dem Herrn!
Du solltest dich dazu gedrängt fühlen, nach jedem Erfolg, aber auch nach jeder Niederlage im inneren Leben dich in die Arme Gottes zu werfen.
Dein Gebet soll immer Anbetung Gottes sein – aufrichtig und von Herzen.
Es ist nur recht, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist Maria als Königin und Herrin der ganzen Schöpfung krönen.
Ziehe auch für dich daraus »Gewinn« und nimm in kindlicher Unbekümmertheit teil am himmlischen Fest! Mit meinen geläuterten Erbärmlichkeiten will ich meine Mutter, die Mutter Gottes, krönen, da ich über Edelsteine oder Tugenden nicht verfüge.
Fasse auch du Mut!
Immer, wenn ich die Kapelle betrete, sage ich dem Herrn – und ich fühle mich dabei wieder ganz als Kind –, dass ich Ihn mehr liebe, als irgendwer sonst auf Erden.
Bitte, dränge, ohne Angst! Erinnere dich an den Bericht des Evangeliums über die wunderbare Brotvermehrung. Bedenke, wie freigebig der Herr auf die Not der Apostel eingeht: Wie viele Brote habt ihr? Fünf? … Und was möchtet ihr? … Der Herr gibt ihnen sechs, hundert, tausende … Warum?
Weil Christus unsere Not im Lichte seiner göttlichen Weisheit sieht. Seine Allmacht kann und wird alle unsere Wünsche übertreffen.
Der Herr sieht weiter als wir mit unserer simplen Logik … und Er ist unendlich großzügig.
Eile nach Bethlehem, nähere dich dem Kind, tanze vor Ihm, sage Ihm Worte der Liebe, drücke es an dein Herz …
Ich rede nicht von Kindereien: Ich spreche von Liebe, die Liebe wird im Tun sichtbar. Im Innersten deiner Seele kannst du das Kind umarmen!
Dir fehlt es an Glauben … und an Liebe. Sonst würdest du dich viel öfter und immer sofort an Jesus wenden, um von Ihm dies und jenes zu erbitten.
Zögere nicht länger! Flehe Ihn an! Dann wirst du das Wort Christi vernehmen: »Was willst du, das ich dir tun soll?« So sprach Er den armen Blinden an, der am Straßenrand saß und nicht müde wurde, Ihn zu rufen!
Mache mich heilig, mein Gott, und wenn es sein muss, durch Schläge … Ich möchte Deinem Willen nicht ausweichen. Ich will ihm gehorchen, ich will großzügig sein. Jedoch … will ich es wirklich?
Sage dem Meister mit Bedacht: Herr, ich will nur Dir dienen! Ich will nur meine Pflichten erfüllen und Dir mit verliebtem Herzen dienen! Lass mich Deinen festen Schritt an meiner Seite spüren. Sei Du mein einziger Halt!
Sag es Ihm mit Bedacht … und ganz ehrlich.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/12188/ (08.05.2026)