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Jeden Tag beginnt deine Arbeit an der Seite Christi neu; jeden Tag auch die Sorge um die vielen Seelen, die Ihn suchen. Sei überzeugt, es gibt nur einen einzigen Weg: zum Herrn seine Zuflucht zu nehmen.
Nur im Gebet und mit dem Gebet lernen wir es, den Mitmenschen zu dienen!
Beten ist der Weg, um alles Übel, das uns leiden macht, zu überwinden.
Die Liebe erreicht alles. Ohne Liebe bringen wir nichts zustande.
Liebe! Denn sie ist das Geheimnis deiner Existenz … Liebe! Ertrage die Leiden freudig. Stärke deine Seele, festige deinen Willen. Bekräftige deine Hingabe an den Willen Gottes. Dann wird dein Leben Frucht bringen.
Ein Apostel, dem das regelmäßige Gebet nicht zur Selbstverständlichkeit wird, verfällt unausweichlich der Lauheit … und hört auf, Apostel zu sein.
Wenn du spürst, dass das Fleisch schwach wird, sage dem Herrn in deinem persönlichen Gebet: Dein Kreuz, Jesus, für meinen armen Leib, der müde wird und rebelliert!
Glaube und vertraue fest! Denn der Herr sagt uns durch Jeremias: »Orabitis me, et ego exaudiam vos« – immer, wenn ihr zu mir kommt – immer, wenn ihr betet! –, werde ich euch erhören.
Wenn du betest, bemühe dich immer um einen Glauben, wie ihn jene Kranken besaßen, von denen das Evangelium berichtet. Und sei sicher, Jesus wird dich erhören!
Das System, die Methode, das Verfahren, die einzige Art und Weise, wie wir ein Leben, reich an übernatürlichen Früchten, haben können, besteht darin, dem Rat des Heiligen Geistes zu folgen, wie er durch die Apostelgeschichte zu uns gelangt ist: »Omnes erant perseverantes unanimiter in oratione« – sie alle verharrten einmütig im Gebet.
Ohne Gebet bleibt alles vergeblich!
Um dich Gott zu nähern, um dich zu Gott zu erheben, benötigst du die breiten, weiten Schwingen des Gebetes und der Sühne.
Das Gebet ist die mächtigste Stütze für den Christen. Das Gebet verhilft uns zur Wirksamkeit. Das Gebet macht uns glücklich. Das Gebet verleiht uns die nötige Kraft, um Gottes Gebote erfüllen zu können.
Glaube mir! Dein ganzes Leben kann und muss Gebet sein.
Jeder Christ muss Christus wirklich suchen und mit Ihm Umgang pflegen, damit er Ihn immer mehr zu lieben vermag.
Es ist ähnlich wie bei Verlobten: die beiden brauchen den Umgang miteinander, denn sonst kann die Liebe nicht wachsen. Und was ist unser Leben anderes als – lieben!
Die heilige Theresia von Avila versichert uns: »Wenn jemand nicht betet, bedarf es nicht einmal des Teufels, um ihn zu versuchen. Wer jedoch auch nur eine Viertelstunde am Tag betet, gelangt mit Sicherheit zum Heil.«
Und zwar deshalb, weil das Gespräch mit dem Herrn – ein liebenswertes Gespräch auch zu Zeiten, da die Seele wie erstarrt und trocken ist – uns die wahre Perspektive und die eigentliche Dimension unseres Lebens erschließt.
Sei ein Mensch, der betet!
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/12200/ (08.05.2026)