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Er trage die »Sorge für alle Gemeinden«, schrieb der heilige Paulus. Dieser Ausruf des Apostels erinnert alle Christen – auch dich – an unsere Verantwortung, alles, was wir sind und vermögen, der Braut Christi, der heiligen Kirche, zu Füßen zu legen und sie sehr treu – auch auf Kosten von Besitz, Ehre und Leben – zu lieben.
Werde mit jedem Tag mehr »römisch«. Liebe dieses wunderbare Merkmal, das die Söhne und Töchter der allein wahren Kirche schmückt. So hat es Jesus Christus gewollt.
Das Wirken der Kirche – Tag für Tag – ist wie ein großes Gewebe, von uns allen dem Herrn dargebracht; denn wir alle, die wir getauft sind, sind Kirche.
Kommen wir dieser Aufgabe nach in Treue und Hingabe, so wird dieses große Gewebe wunderbar und fehlerlos sein. Zieht aber der eine an diesem, der andere an jenem Faden, ein dritter wieder woanders … dann wird das kunstvolle Gewebe zu einem zerfetzten Stoff.
Der Herr hat sein Vertrauen in dich gesetzt, als Er dich in seine Kirche rief. Deshalb brauchst du schon jetzt die Reife, die viele erst nach Jahren erlangen: Umsicht, Gelassenheit, Mut, natürliche und übernatürliche Klugheit …
Vergiss nicht, was wir im Katechismus lernten: Der Name »Christ« bezeichnet den Mann – die Frau –, die an Christus glauben.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/forja/12841/ (08.05.2026)