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Das Pfingstwunder besteht darin, dass alle Wege dieser Erde ihre göttliche Weihe erhalten. Nie darf es dahingehend missverstanden werden, dass nur einem einzigen Weg – auf Kosten der anderen Wege – ein Monopol oder eine ausschließliche Wertschätzung zukäme.
Pfingsten: das ist die unbeschreibliche Vielfalt der Sprachen, der Umstände, der mannigfachen Formen, in denen wir Gott begegnen – keine aufgezwungene Gleichförmigkeit.
Es gibt Menschen, die geradezu gierig auf Vermassung aus sind. Einheit verwandeln sie in gestaltlose Uniformität, indem sie die Freiheit abwürgen.
Man könnte meinen, sie wüssten nichts von der wunderbaren Einheit des menschlichen Körpers, dessen Gesundheit abhängt von dem harmonischen Zusammenspiel der verschiedenen Gliedmaßen und Organe mit ihren jeweils spezifischen Funktionen.
Gott hat weder gewollt, dass alle gleich sind, noch, dass wir alle auf dem einzigen Wege »im Gleichschritt« dahermarschieren …
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/surco/11951/ (07.05.2026)