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Du erinnerst mich an Pilatus: »Quod scripsi, scripsi!« – was ich geschrieben habe, ist endgültig –, nachdem er ein schreckliches Verbrechen zugelassen hat.
Du bist »unerschütterlich«! Aber du hättest es vorher sein müssen … nicht nachher!
In den eigenen Entscheidungen konsequent zu bleiben, ist eine Tugend. Aber wenn im Laufe der Zeit sich die Umstände verändern, verpflichtet eben diese Tugend auch dazu, die Sicht und die Lösung der Probleme zu überprüfen und eventuell zu korrigieren.
Verwechsle nicht heilige Unnachgiebigkeit mit borniertem Starrsinn.
»Man kann mich brechen, aber nicht beugen!« verkündest du mit fröhlicher Überheblichkeit.
Hör gut zu: Ein zerbrochenes Werkzeug ist unbrauchbar. An seine Stelle treten andere, die unter dem Anschein der Toleranz ihre giftige Intoleranz verbreiten werden.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/surco/12374/ (08.05.2026)