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Es gibt 12 Nummer in «Die Spur des Sämanns» deren Stichwort lautet Maria, Mutter Gottes  → Leben Mariens .

Unsere Liebe Frau, Meisterin der Hingabe ohne Grenzen. – Erinnerst du dich? Auf sie bezog sich jenes rühmende Wort Jesu Christi: »Jeder, der den Willen meines Vaters tut, ist mir Mutter!«

Bitte diese gütige Mutter, dass sie dir helfe, in deiner Seele – nach ihrem Vorbild – die Antwort der rückhaltlosen Hingabe zu festigen, die stark wie die Liebe ist und frei macht: »Ecce ancilla Domini!« – Ich bin die Magd des Herrn.

Wie muss der Blick Jesu gewesen sein, aus dem die Freude leuchtete … Und genauso werden die Augen seiner Mutter geleuchtet haben, als sie ihren Jubel nicht mehr zurückhalten konnte: »Magnificat anima mea Dominum!« – Meine Seele preist die Größe des Herrn … Ja, ihre Seele jauchzt Ihm zu, den sie im Schoß trägt und an ihrer Seite weiß.

Mutter! Unsere Freude soll wie die deine darin gründen, dass wir bei Ihm sind und Ihn zu eigen haben.

Willst du durch ein Leben voll heiliger Kühnheit dahin gelangen, dass Gott durch dich wirkt?

Rufe Maria an! Sie wird dich auf dem Weg der Demut begleiten, und so wirst du es fertigbringen, angesichts all dessen, was dem menschlichen Verstand unmöglich erscheint, mit einem »fiat!« zu antworten – es geschehe! Mit diesem Wort, das die Erde mit dem Himmel verbindet.

»Quia respexit humilitatem ancillae suae« – denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat Er herabgeschaut …

Jeden Tag bin ich tiefer davon überzeugt, dass die echte Demut die übernatürliche Grundlage aller Tugenden ist!

Sprich darüber mit Unserer Lieben Frau, damit sie uns beisteht, diesen Weg zu gehen.

Es ergeht ein Befehl des Kaisers Augustus, nach dem sich alle Bewohner Israels in die Steuerlisten einzutragen haben. Maria und Josef machen sich auf den Weg nach Bethlehem … Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie der Herr sich der gewissenhaften Befolgung eines Gesetzes bedient, damit seine prophetische Verheißung in Erfüllung geht?

Habe Wertschätzung für die Normen und Regeln eines ehrenhaften Zusammenlebens und beachte sie; denn deine loyale Pflichterfüllung kann zweifellos dazu beitragen, dass auch andere den lauteren Gemeinschaftssinn von Christen als eine Frucht der Gottesliebe erkennen und auf diesem Wege zu Ihm finden.

Wende deinen Blick der Gottesmutter zu und betrachte, wie sie die Tugend der Loyalität lebt. Elisabeth braucht sie – und Maria macht sich sogleich auf den Weg zu ihr. Das Evangelium sagt: »cum festinatione«, in freudiger Eile. Du – lerne daraus!

Wie liebenswert ist die Szene der Verkündigung! Wir haben sie oft im Geiste betrachtet: Maria betet, gesammelt, Leib und Seele ganz auf das Gespräch mit Gott gerichtet. Im Gebet erfährt sie den Willen Gottes, und betend lässt sie diesen Willen zum Leben ihres Lebens werden. Vergiss das Beispiel Unserer Lieben Frau nicht!

Selig bist du, weil du geglaubt hast – so preist Elisabeth unsere heilige Mutter.

Die Vereinigung mit Gott – das Leben der Gnade in uns – bewirkt immer eine anziehende Art, die natürlichen Tugenden zu üben: Maria trägt die Freude in das Haus ihrer Base, weil sie Christus »trägt«.

Maria hat nicht einmal Josef in das Geheimnis eingeweiht, das Gott in ihr gewirkt hatte.

Auch wir wollen uns daran gewöhnen, nicht leichtfertig zu sein. Weisen wir unseren Freuden und unseren Kümmernissen den rechten Weg, ohne Lob oder Mitleid zu heischen. »Deo omnis gloria!« – alles für Gott!

»Er kleidet sich mit der Haut des Teufels, mit dem Hochmut« – dieses harte, aber treffende Wort jenes gottliebenden Mannes über die Arroganz eines Zeitgenossen stimmte mich nachdenklich.

Gleichsam als Kontrast dazu wurde meine Seele von dem Wunsch erfüllt, mich »mit der Tugend zu kleiden«, die Jesus Christus verkündete: »quia mitis sum et humilis corde« – denn ich bin gütig und von Herzen demütig. Diese Tugend ist es, die die Fülle der Begnadung durch die Heiligste Dreifaltigkeit auf Maria, die Mutter Christi und unsere Mutter, herabgerufen hat. Demütig sein … Erkennen und empfinden, dass wir ein Nichts sind.

Drei Tage und drei Nächte lang sucht Maria den Sohn, der plötzlich verschwunden ist … Könnten doch auch wir, du und ich, von uns sagen, dass unser Wille, Jesus zu finden, kein Erlahmen kennt.

Die Heilige Familie ruht. Da erscheint der Engel Josef im Traum und befiehlt, nach Ägypten zu fliehen. Maria und Josef nehmen das Kind und machen sich sofort auf den Weg. Weder lehnen sie sich auf, noch suchen sie auszuweichen, noch warten sie, bis es Tag wird.

Sag Unserer Lieben Frau, unserer Mutter Maria, und dem heiligen Josef, unserem Vater und Herrn, dass auch wir, ohne zu zögern, jede Widrigkeit, die uns unerwartet trifft, als Gelegenheit zur Buße gern annehmen wollen.

Verzeichnis der Schriftstellen
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