Nur diese Aphorismen anzeigen
Lass dich durch diese Widerwärtigkeiten und Schwätzereien nicht aus dem Tritt bringen. Gewiss, wir dienen einem gottgewollten Werk, aber wir sind Menschen … Und es ist nur normal, dass wir beim Gehen Staub aufwirbeln.
Ist da etwas, das dich ärgert oder verletzt … nimm es als willkommene Gelegenheit, um dich zu läutern und – falls nötig – zu korrigieren.
Klatsch, sagt man, sei durchaus menschlich … Darauf antworte ich: Wir sollten aber ganz auf Gott hin ausgerichtet leben.
Das böse oder auch nur leichtfertige Wort eines einzigen Menschen kann »Meinung machen« und sogar die üble Nachrede über jemanden zur Gewohnheit werden lassen … Der Klatsch, erst nur ein Wölkchen, steigt immer höher und verdichtet sich vielleicht zu einer schwarzen Wolkenwand.
Doch wenn der Angefeindete ein von Gott erfüllter Mensch ist, lösen sich die Wolken am Ende immer in fruchtbaren Regen auf – geschehe, was wolle. Der Herr erhöht den Verleumdeten gerade durch das, wodurch man ihn demütigen und diffamieren wollte.
Manche Kommentare können nur die verletzen, die sich von ihnen persönlich getroffen fühlen. Wenn man sich mit Herz und Hirn der Nachfolge Christi verschrieben hat, dann wird die Schmähung durch andere zum Mittel der Läuterung: erst recht und noch stärker angefeuert setzt man den Weg fort.
Text gedruckt bei https://escriva.org/de/book-subject/surco/12817/ (08.05.2026)