Vorwort des Autors

Eine Mutter sprach
in innigem Überschwang
– so wie Mütter es tun –
mit ihrem kleinen Sohn.
Sie nannte ihn:
»mein Prinz, mein König, mein Schatz,
meine Sonne …«
Meine Gedanken aber gingen zu dir.
Und ich erkannte
im Gleichklang der Gefühle mit ihr
– denn welcher Vater
trägt nicht Mütterliches im Herzen? –,
dass sie gar nicht übertrieben hatte;
denn du bist mehr als ein Schatz
und mehr als die Sonne,
weil du das ganze Blut Christi wert bist.
Deshalb will ich deine Seele nehmen
– wie man reines Gold nimmt –
und sie
im Feuer der Schmiede und mit dem Hammer
zu einem wunderbaren Juwel gestalten,
das wir Ihm darbringen können:
meinem Gott und deinem Gott.

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