Christi Gegenwart in den Christen

Homilie, gehalten am 26. März 1967, Ostersonntag.


Christus lebt. Das ist die Wahrheit, die unseren Glauben mit Inhalt erfüllt. Jesus, der am Kreuz starb, ist auferstanden, Er hat über den Tod gesiegt, über die Macht der Finsternis, über den Schmerz und die Angst. Erschreckt nicht, diesen Gruß entbot der Engel den Frauen, die zum Grabe gingen. Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; Er ist nicht hier.1Haec est dies quam fecit Dominus, exsultemus et laetemur in ea: das ist der Tag, den der Herr gemacht hat; wir wollen jubeln und uns über ihn freuen.2

Die österliche Zeit ist eine Zeit der Freude, einer Freude, die sich nicht auf diesen Abschnitt des liturgischen Jahres beschränkt, sondern die in jedem Augenblick das Herz des Christen erfüllt. Denn Christus lebt, Christus ist nicht eine Gestalt, die vorübergegangen ist, die einmal lebte und dann verschwand und uns nur eine wunderbare Erinnerung und ein ergreifendes Beispiel hinterließ.

Nein, Christus lebt. Jesus ist der Emmanuel: Gott mit uns. Seine Auferstehung bekundet uns, dass Gott die Seinen nicht im Stich lässt. Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, ohne Erbarmen sein gegenüber ihrem leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergisst: Ich vergesse dich nicht3, hatte Er verheißen. Und Er hat seine Verheißung erfüllt. Gott findet seine Wonne unter den Menschenkindern.4

Christus lebt in seiner Kirche. »Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich Ihn zu euch senden.«5 Das war der Plan Gottes: Durch seinen Tod am Kreuz gab Christus uns den Geist der Wahrheit und des Lebens. Christus lebt fort in seiner Kirche, in ihren Sakramenten, in ihrer Liturgie, in ihrer Verkündigung, in all ihrem Tun.

Insbesondere bleibt Christus unter uns gegenwärtig in der Eucharistie, wo Er sich Tag für Tag hingibt. Darum ist die Heilige Messe Mitte und Wurzel des christlichen Lebens. In jeder Messe ist immer der ganze Christus anwesend, Haupt und Leib. Per Ipsum, et cum Ipso, et in Ipso. Denn Christus ist der Weg, der Mittler; in Ihm finden wir alles, ohne Ihn bleibt unser Leben leer. In Christus und belehrt durch Ihn, wagen wir zu sprechen – audemus dicere –: Pater noster, Vater unser. Wir wagen, den Herrn des Himmels und der Erde Vater zu nennen.

Die Gegenwart des lebendigen Christus in der Hostie ist Unterpfand, Wurzel und Erfüllung seiner Gegenwart in der Welt.

Christus lebt im Christen. Der Glaube sagt uns, dass der Mensch im Zustand der Gnade vergöttlicht ist. Wir sind Menschen, keine Engel, Geschöpfe aus Fleisch und Blut, mit einem Herzen und voll Leidenschaften, voll Freude und voll Schmerz. Doch die Vergöttlichung wirkt sich auf den ganzen Menschen aus als Vorwegnahme seiner glorreichen Auferstehung. Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden als der Erste der Entschlafenen. Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden.6

Das Leben Christi ist unser Leben, getreu der Verheißung an die Apostel beim Letzten Abendmahl: Wenn jemand mich liebt, wird er mein Wort halten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm Wohnung nehmen.7 Der Christ muss daher leben gemäß dem Leben Christi, muss fühlen wie Christus, so dass er mit dem heiligen Paulus ausrufen kann: Non vivo ego, vivit vero in me Christus8, nicht mehr ich lebe, Christus lebt in mir.

Christus, Fundament des christlichen Lebens

Ich wollte, wenn auch nur kurz, an einige Aspekte des Lebens Christi erinnern – Iesus Christus heri et hodie, ipse et in saecula9 –, denn hier ist das Fundament des ganzen christlichen Lebens. Wenn wir uns umschauen und den Verlauf der Menschheitsgeschichte betrachten, sehen wir manchen Fortschritt. Die Wissenschaft hat dem Menschen ein deutlicheres Bewusstsein seiner Macht gegeben. Die Technik beherrscht die Natur besser als in früheren Zeiten, und sie gestattet der Menschheit den Traum von einer höheren Kultur, einem größeren Wohlstand und einer stärkeren Einheit.

Vielleicht möchten einige ein nuancierteres Bild haben und darauf hinweisen, dass die Menschen heute mehr noch als früher unter Ungerechtigkeit und Krieg leiden. Es stimmt. Aber über solche Gedanken hinausgreifend möchte ich lieber daran erinnern, dass in der religiösen Dimension der Mensch Mensch bleibt und Gott Gott. Hier ist der Gipfel des Fortschritts schon erreicht: Christus, Alpha und Omega, der Anfang und das Ende.10

Im geistlichen Leben gibt es also keine neue, künftige Epoche mehr. Alles ist schon in Christus gegeben, der starb und auferstand und lebt und für immer bleibt. Doch es ist nötig, sich mit Ihm im Glauben zu vereinigen und sein Leben in uns offenbarwerden zu lassen, damit man sagen kann, dass jeder Christ nicht nur alter Christus ist, sondern ipse Christus, Christus selbst.

Instaurare omnia in Christo, das ist die Losung, die der heilige Paulus den Ephesern gibt.11 Die ganze Welt mit dem Geist Jesu durchdringen, Christus in die Mitte aller Dinge stellen. Si exaltatus fuero a terra, omnia traham ad meipsum12, ich aber werde, wenn ich von der Erde erhöht bin, alles an mich ziehen. Durch seine Menschwerdung und sein Leben der Arbeit in Nazaret, durch seine Predigt und seine Wunder in den Landstrichen von Judäa und Galiläa, durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung ist Christus die Mitte der Schöpfung, der Erstgeborene und der Herr aller Geschöpfe.

Es ist unsere Aufgabe als Christen, diese Herrschaft Christi mit unseren Worten und Werken kundzutun. Der Herr will die Seinen auf allen Wegen der Erde haben. Einige ruft Er in die Wüste, damit sie dem Trubel der Welt fernbleiben und so vor den anderen Menschen Zeugnis davon ablegen, dass es Gott gibt. Wieder anderen vertraut Er das priesterliche Amt an. Die Mehrzahl will Er mitten in der Welt und in den irdischen Dingen haben. Darum müssen diese Christen Christus überall hintragen, wo Menschen arbeiten: in die Fabriken, ins Labor, aufs Feld, in die Werkstatt, auf die belebten Straßen der Großstadt und auf einsame Bergpfade.

Hier denke ich gern an das Gespräch Jesu mit den Jüngern von Emmaus. Christus ist unterwegs mit zwei Menschen, die fast alle Hoffnung verloren haben und deren Leben sinnlos zu werden beginnt. Er versteht ihren Schmerz, dringt in ihr Herz ein und lässt sie an dem Leben teilhaben, das in Ihm wohnt.

Als sie jenes Dorf erreichen, tut Jesus, als wolle Er weitergehen. Die beiden Jünger halten Ihn fest und drängen Ihn zu bleiben. Sie erkennen Ihn dann beim Brotbrechen. Der Herr war bei uns, rufen sie aus. Und sie sagten zueinander: Brannte nicht unser Herz in uns, als Er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schriften eröffnete?13 Jeder Christ muss Christus unter den Menschen vergegenwärtigen; er muss so handeln, dass seine Mitmenschen den bonus odor Christi14, den Wohlgeruch Christi verspüren, dass durch die Werke des Jüngers das Antlitz des Meisters hindurchschimmert.

Der Christ weiß sich durch die Taufe Christus einverleibt und durch die Firmung befähigt, für Christus zu kämpfen; er weiß sich berufen, durch seine Teilhabe am königlichen, prophetischen und priesterlichen Amt Christi in der Welt zu wirken; er weiß sich eins mit Christus durch die Eucharistie, das Sakrament der Einheit und der Liebe. Darum muss er wie Christus mitten unter den Menschen leben und alle und jeden einzelnen von ihnen, ja die ganze Menschheit lieben.

Der Glaube führt uns dazu, in Christus Gott zu erkennen, in Ihm unseren Heiland zu sehen, uns mit Ihm zu vereinigen, indem wir so handeln, wie Er handelte. Nachdem der Auferstandene dem Apostel Thomas seine Zweifel genommen und ihm die Wunden gezeigt hatte, rief Er aus: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.15 Gregor der Große bemerkt dazu: »Hier ist von uns in besonderer Weise die Rede, denn wir besitzen geistlich denjenigen, den wir körperlich nicht gesehen haben. Es ist von uns die Rede, doch unter der Bedingung, dass unsere Handlungen unserem Glauben entsprechen. Nur derjenige glaubt wirklich, der durch sein Wirken das in die Tat umsetzt, was er glaubt. Darum sagt der heilige Paulus von denen, deren Glauben nur in leeren Worten besteht: Sie geben zwar vor, Gott zu kennen, verleugnen Ihn aber durch ihre Werke.«16

Man kann das Gott-Mensch-Sein Christi von seinem Werk als Erlöser nicht trennen. Das Wort wurde Fleisch und kam in die Welt, ut omnes homines salvi fiant17, um alle Menschen zu retten. Trotz unserer Armseligkeiten und persönlichen Schwächen sind wir ein anderer Christus, sind wir Christus selbst; denn auch wir sind dazu berufen, allen Menschen zu dienen.

Immer wieder muss jenes Gebot Christi ertönen, das durch alle Jahrhunderte seine Kraft behalten wird. Wir lesen beim heiligen Johannes: Geliebte, ich schreibe euch kein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. Wiederum schreibe ich euch ein neues Gebot, was wahr ist in Ihm und in euch, weil die Finsternis vergeht und das wahre Licht schon leuchtet. Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder hasst, der ist noch in der Finsternis. Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht und in ihm gibt es keinen Anstoß.18

Der Herr kam, um allen Menschen den Frieden, die Frohbotschaft und das Leben zu bringen. Nicht allein den Reichen und nicht allein den Armen. Nicht nur den Gelehrten und nicht nur den Einfältigen, nein, allen. Allen Brüdern, denn wir sind Brüder als Kinder desselben Vaters, als Kinder Gottes. Es gibt nur noch ein Volk: das Volk der Kinder Gottes. Es gibt nur noch eine Hautfarbe: die Hautfarbe der Kinder Gottes. Und es gibt nur noch eine Sprache: eine Sprache, die zum Herzen und zum Verstand spricht, ohne Worte, aber so, dass sie uns Gott erkennen lässt und uns anhält, einander zu lieben.

Christi Leben betrachten

Diese Liebe Christi ist es, um deren Verwirklichung jeder von uns in seinem eigenen Leben ringen muss. Aber um ipse Christus zu sein, müssen wir uns in Ihm sehen. Es genügt nicht, ein allgemeines Bild von Christus zu haben, wir müssen vielmehr aus seiner Haltung und seinen Reaktionen lernen. Und vor allem müssen wir seinen Erdenwandel betrachten und seinen Spuren nachgehen, um Kraft, Licht, Gelassenheit und Frieden daraus zu schöpfen.

Wenn man einen Menschen liebt, möchte man alles, selbst die kleinsten Details über ihn wissen, um sich mit ihm identifizieren zu können. Darum müssen wir die Lebensgeschichte Jesu betrachten, von der Geburt in einer Krippe bis zu seinem Tod und seiner Auferstehung. In den ersten Jahren meiner priesterlichen Arbeit verschenkte ich oft die Heilige Schrift oder Bücher, die das Leben Christi nacherzählen. Denn wir müssen sein Leben gut kennen, es ganz im Kopf und im Herzen tragen, damit wir es in jedem Augenblick ohne Hilfe eines Buches mit geschlossenen Augen vor unserem inneren Blick wie einen Film vorbeiziehen lassen können. Die Worte und Taten des Herrn werden uns auf diese Weise in den verschiedenen Situationen unseres Lebens begleiten.

So werden wir sein Leben mitleben. Denn es geht nicht nur darum, an Jesus zu denken, uns diese oder jene Szene zu vergegenwärtigen. Wir müssen uns vielmehr in sie hineinversetzen, und als Teilnehmer des Geschehens werden wir dann Christus so nahe folgen wie Maria, seine Mutter, wie die ersten Zwölf, wie die frommen Frauen und die Menge, die Ihn umdrängte. Wenn wir so handeln und Christus keine Hindernisse in den Weg legen, werden uns seine Worte bis ins Innerste durchdringen und umwandeln. Denn lebendig ist das Wort Gottes, wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch, bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenken und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens.19

Wenn wir die übrigen Menschen zum Herrn führen wollen, müssen wir das Evangelium nehmen und die Liebe Christi betrachten. Wir könnten uns etwa die entscheidenden Szenen seines Leidens vor Augen führen, denn, wie Er selbst sagte: Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.20 Aber wir können auch sein übriges Leben, seinen täglichen Umgang mit jenen betrachten, die Ihm begegneten.

Um die Heilsbotschaft zu den Menschen gelangen zu lassen und ihnen die Liebe Gottes zu offenbaren, hat Christus – vollkommener Gott und vollkommener Mensch – menschlich und göttlich zugleich gehandelt. Gott kommt den Menschen entgegen. Er nimmt unsere Natur ohne Vorbehalte an, mit Ausnahme der Sünde.

Ich empfinde eine tiefe Freude bei dem Gedanken, dass Christus voll und ganz Mensch sein wollte, aus Fleisch und Blut wie wir. Mich bewegt das Wunder, dass ein Gott mit dem Herzen eines Menschen liebt.

Wir wollen jetzt bei einigen der vielen Szenen, die uns im Evangelium erhalten sind, etwas verweilen. Beginnen wir mit den Berichten, die uns Jesus im Kreise der Zwölf zeigen. Der Apostel Johannes, in dessen Evangelium die Erfahrung eines ganzen Lebens spürbar wird, berichtet über jene erste Unterhaltung mit dem Zauber, der über den Dingen liegt, die man niemals mehr vergisst: Meister, wo wohnst Du? Er sagte zu ihnen: Kommt und seht! Da kamen sie mit und sahen, wo Er wohnte, und blieben jenen Tag bei Ihm.21

Es war ein göttlicher und zugleich menschlicher Dialog, der das Leben des Johannes und des Andreas, des Petrus, Jakobus und so vieler anderer umwandelte, ein Dialog, der die Herzen darauf vorbereitete, das gebietende Wort aufzunehmen, das Jesus am Galiläischen See an sie richtete: Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah Er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen gerade ihr Netz in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte Er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten Ihm nach.22

Die nächsten drei Jahre verbringen die Jünger an der Seite Jesu. Er kennt sie, antwortet auf ihre Fragen, zerstreut ihre Zweifel. Er ist der Rabbi, der Lehrer, der mit Autorität spricht, der von Gott gesandte Messias. Aber zugleich ist Er allen zugänglich und nahe. Eines Tages zieht sich Jesus zum Gebet zurück; die Jünger waren in der Nähe, vielleicht schauten sie auf Ihn und versuchten, seine Worte zu erraten. Als Jesus zurückkehrt, bittet Ihn einer seiner Jünger: Domine, doce nos orare, sicut docuit et Ioannes discipulos suos.Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger beten gelehrt hat! Da sagte Er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde Dein Name …23

Mit göttlicher Autorität und zugleich mit menschlichem Feingefühl empfängt der Herr die Apostel, die Ihm – voll Staunen über die Früchte ihrer ersten Sendung – von den Erstlingen ihres Apostolates berichten: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus!24

Eine sehr ähnliche Szene wiederholt sich gegen Ende des Erdenlebens Jesu kurz vor der Himmelfahrt: Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. Jesus sagte zu ihnen: Meine Kinder, habt ihr keinen Fisch zu essen? Der als Mensch gefragt hat, spricht nun als Gott: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus, und ihr werdet etwas finden. Sie warfen das Netz aus und konnten es nicht wieder einholen, so voller Fische war es. Da sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr!

Und Gott erwartet sie am Ufer: Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf einen Fisch und Brot liegen. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt! Da stieg Simon Petrus ans Ufer und zog das Netz ans Land. Es war mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen gefüllt, und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sagte zu ihnen: Kommt her und esst! Keiner von den Jüngern wagte Ihn zu befragen: Wer bist Du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. Jesus trat heran, nahm das Brot und gab es ihnen, ebenso den Fisch.25

Dieses Feingefühl und diese Liebe bekundet Jesus nicht nur einer kleinen Gruppe von Jüngern, sondern allen gegenüber: den frommen Frauen, den Vertretern des Hohen Rates wie Nikodemus und den Zöllnern wie Zachäus, den Kranken und den Gesunden, den Schriftgelehrten und den Heiden, einzelnen und Menschenmassen.

Das Evangelium berichtet uns, dass Jesus nichts hatte, wohin Er sein Haupt legen konnte, aber es erzählt uns auch, dass Er geliebte und vertraute Freunde besaß, die Ihn in ihr Haus aufnehmen wollten. Und es berichtet auch von seinem Mitleid mit den Kranken, von seinem Schmerz über die Unwissenden und Irrenden, von seinem Unwillen über die Heuchelei. Jesus weint über den Tod des Lazarus, Er gerät in Zorn angesichts der Händler, die den Tempel entweihen, und das Leid der Witwe von Naïn geht Ihm zu Herzen.

Jede dieser menschlichen Gesten ist zugleich eine Geste Gottes. In Christus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig.26 Christus ist Gott, der Mensch geworden ist, vollkommener Mensch, Mensch durch und durch. Und gerade im Menschlichen lässt Er uns das Göttliche erkennen.

Wenn wir uns an das menschliche Feingefühl Christi erinnern, der sein Leben im Dienst an den anderen verbraucht, haben wir nicht bloß irgendeine Verhaltensweise vor uns. Wir sind dabei, Gott selbst zu entdecken. Jedes Werk Christi hat einen transzendenten Sinn: Es gibt uns die Seinsweise Gottes zu erkennen, es fordert uns auf, an seine Liebe zu glauben, die uns geschaffen hat und uns an seinem inneren Leben teilhaben lassen will. Ich habe Deinen Namen den Menschen offenbart, die Du mir aus der Welt gegeben hast. Sie gehörten Dir, und Du hast sie mir gegeben, und sie haben Dein Wort bewahrt. Sie haben jetzt erkannt, dass alles, was Du mir gegeben hast, von Dir ist27, rief Jesus in jenem langen Gebet aus, das uns der Evangelist Johannes überliefert hat.

Darum erschöpft sich das Verhalten Jesu nicht in bloßen Worten oder in oberflächlichen Gesten. Jesus nimmt den Menschen ernst und will ihm den göttlichen Sinn seines Lebens erschließen. Jesus weiß zu fordern, jeden einzelnen mit seinen Pflichten zu konfrontieren, diejenigen, die Ihn hören, aus ihrer Gleichgültigkeit aufzurütteln, um sie zur Erkenntnis des dreimal heiligen Gottes zu führen. Er erbarmt sich der Hungernden und Leidenden, aber vor allem der Unwissenden. Als Er ausstieg, sah Er die vielen Menschen und hatte Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und Er lehrte sie lange.28

Anwendung auf unser tägliches Leben

Wir haben einige Stellen des Evangeliums herausgegriffen, um Jesus in seinem Umgang mit den Menschen zu betrachten und um zu lernen, Ihn unseren Brüdern zu bringen, indem wir selbst Christus werden. Wenden wir nun diese Lehren auf unser eigenes tägliches Leben an. Denn das alltägliche, gewöhnliche Leben unter unseren Mitmenschen ist nicht farblos und flach. Gerade hier ist der Ort, wo sich nach dem Willen des Herrn die meisten seiner Kinder zu heiligen haben.

Man muss immer wieder betonen, dass sich Jesus nicht an einige Privilegierte wandte; Er kam vielmehr, um die alles umfassende Liebe Gottes zu offenbaren. Alle Menschen werden von Gott geliebt, von allen erwartet Er Liebe. Von allen – gleich welche persönlichen Eigenschaften, welche soziale Stellung, welchen Beruf und welches Amt der einzelne hat. Das gewöhnliche, alltägliche Leben ist keine geringwertige Sache: Alle Wege der Erde können Anlass zu einer Begegnung mit Christus sein, der uns aufruft, eins zu werden mit Ihm, damit wir dort, wo wir sind, seinen göttlichen Auftrag erfüllen.

Gott ruft uns durch alles, was im Alltag geschieht, durch die Freude und das Leid unserer Mitmenschen, durch die irdischen Sorgen unserer Freunde und Bekannten, durch die vielen kleinen Dinge des Familienlebens. Und Gott ruft uns auch durch die großen Probleme, Konflikte und Aufgaben, die geschichtliche Epochen prägen und das Hoffen und Mühen eines Großteils der Menschheit in ihren Bann ziehen.

Wie verständlich sind die Ungeduld, die Beklemmung und die ungestümen Wünsche jener, die mit einer natürlich christlichen Seele29 nicht resignieren wollen angesichts der persönlichen und sozialen Ungerechtigkeit, die das menschliche Herz hervorbringen kann. So viele Jahrhunderte schon leben die Menschen zusammen, und noch immer gibt es so viel Hass, so viel Zerstörung, so viel Fanatismus in Augen, die nicht sehen, und in Herzen, die nicht lieben wollen.

Die Reichtümer der Erde verteilt unter einige wenige, die Bildungsgüter einem kleinen Kreis vorbehalten und draußen Hunger nach Brot und Wissen. Draußen menschliches Leben, das heilig ist, weil es von Gott kommt, und das behandelt wird wie eine Sache, wie Zahlen in einer Statistik. Ich verstehe und teile diese Ungeduld, eine Ungeduld, die mich drängt, auf Christus zu schauen, der uns ständig auffordert, jenes neue Gebot der Liebe zu verwirklichen.

Alle Situationen unseres Lebens bergen eine göttliche Botschaft in sich und fordern von uns eine Antwort der Liebe und Hingabe an die anderen. Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit Ihm, dann wird Er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor Ihm versammelt werden, und Er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zur Linken.

Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, empfangt das Reich als Erbe, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist! Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden Ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd gesehen und aufgenommen oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.30

In unseren Brüdern, den Menschen, müssen wir Christus sehen, der uns in ihnen begegnet. Kein menschliches Leben ist isoliert, sondern jedes ist mit allen anderen verflochten. Keiner ist wie ein bezugloser Vers, alle sind wir Teil ein und derselben göttlichen Dichtung, die Gott unter Mitwirkung unserer Freiheit verfasst.

Es gibt nichts, was der Sorge Christi fremd wäre. Wenn wir wirklich theologisch denken, uns also nicht mit einer funktionellen Einteilung begnügen wollen, so können wir nicht behaupten, es gäbe Wirklichkeiten – seien sie nun gut und edel oder auch nur indifferent –, die ausschließlich profan sind, nachdem einmal das Wort Gottes unter den Menschen geweilt, Hunger und Durst verspürt und mit seinen Händen gearbeitet hat, nachdem Es Freundschaft und Gehorsam, Leiden und Tod erfuhr. Denn Gott wollte mit seiner ganzen Fülle in Ihm wohnen, um durch Ihn alles auf Ihn hin zu versöhnen. Alles im Himmel und auf Erden wollte Er zu Christus führen, der Frieden gestiftet hat am Kreuz durch sein Blut.31

Wir müssen die Welt, die Arbeit, die menschliche Wirklichkeit lieben, denn die Welt ist gut. Die Sünde Adams hat die göttliche Harmonie des Geschaffenen zerstört, aber Gott der Vater sandte seinen eingeborenen Sohn, damit Er den Frieden wiederherstelle und damit wir, an Kindes Statt angenommen, die Schöpfung aus der Unordnung befreien und alles in Gott versöhnen können.

Jede menschliche Situation ist unwiederholbar, Frucht einer einmaligen Berufung, die mit Hingabe gelebt sein will und in der wir den Geist Christi verwirklichen sollen. So werden wir, indem wir unter unseresgleichen christlich leben – ohne Besonderheiten, aber im Einklang mit unserem Glauben –, Christus sein, gegenwärtig unter den Menschen.

Bei dem Gedanken an die Würde der Sendung, zu der Gott uns ruft, könnten Anmaßung und Hochmut in unserer Seele aufsteigen. Aber wir sehen die christliche Berufung falsch, wenn sie uns verblendet und vergessen lässt, dass wir aus Lehm sind, Staub und Elend. Nicht nur in der Welt, rings um uns, ist das Übel; das Übel ist in uns, es nistet in unseren Herzen, es verführt uns zu Niedertracht und Egoismus. Nur die Gnade Gottes ist ein starker Fels, wir sind Sand, treibender Sand.

Wenn wir einen Blick auf die Geschichte der Menschheit werfen, wenn wir die gegenwärtige Weltlage betrachten, sehen wir mit Schmerzen, wie wenig Menschen es gibt, die sich – nach zwanzig Jahrhunderten – Christen nennen, und wie jene, die diesen Namen tragen, so oft ihrer Berufung nicht treu sind. Vor Jahren sagte jemand, der zwar ein gutes Herz, aber keinen Glauben hatte, vor einer Weltkarte stehend zu mir: »Hier zeigt sich das Scheitern Christi. Seit Jahrhunderten versucht man, seine Lehre den Herzen der Menschen einzupflanzen, und das ist das Ergebnis: es gibt keine Christen.«

Auch jetzt denken viele so. Doch Christus ist nicht gescheitert: Sein Wort und sein Leben befruchten ständig die Welt. Das Werk Christi, die Aufgabe, die Ihm der Vater anvertraute, wird Wirklichkeit, seine Kraft durchpulst die Geschichte und bringt das wahre Leben in die Welt: Wenn Ihm dann alles unterworfen ist, wird auch Er, der Sohn, sich dem unterwerfen, der Ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei.32

Gott hat gewollt, dass wir seine Mitarbeiter sind an diesem Werk, das Er in der Welt verwirklicht, Er wollte das Risiko unserer Freiheit eingehen. Es bewegt mich zutiefst, wenn ich das neugeborene Kind in Betlehem betrachte, schwach, arm und wehrlos. Gott liefert sich den Händen der Menschen aus, Er nähert sich uns und erniedrigt sich.

Jesus war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, Gott gleich zu sein, sondern Er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen.33 Gott lässt sich auf unsere Freiheit ein, auf unsere Unvollkommenheit und unser Elend. Er lässt zu, dass göttliche Schätze in irdenen Gefäßen getragen werden, dass wir sie zu erkennen geben in der Verschmelzung unserer Unzulänglichkeiten mit seiner göttlichen Kraft.

Die Erfahrung der Sünde darf uns daher an unserer Sendung nicht zweifeln lassen. Sicherlich können unsere Sünden es erschweren, Christus zu erkennen. Darum müssen wir gegen unsere eigenen Armseligkeiten ankämpfen und Läuterung suchen. Dieses aber in dem Bewusstsein, dass Gott uns in diesem Leben keinen endgültigen Sieg über das Böse verheißen hat, sondern von uns Kampf fordert. Sufficit tibi gratia mea34, meine Gnade genügt dir, war die Antwort des Herrn an Paulus, der Ihn darum bat, von dem demütigenden Stachel befreit zu werden.

Die Macht Gottes offenbart sich in unserer Schwäche, und sie treibt uns an, zu kämpfen und gegen unsere Fehler anzugehen, obgleich wir wissen, dass wir auf Erden niemals einen vollständigen Sieg erringen werden. Das christliche Leben ist ein dauerndes Beginnen und Wieder-Beginnen, eine tagtägliche Erneuerung.

Christi Auferstehung wird in uns Wirklichkeit, wenn wir zu Teilhabern seines Kreuzes und seines Todes werden. Wir müssen das Kreuz lieben, die Hingabe und die Entsagung. Christlicher Optimismus ist nicht leichtfertig und auch nicht ein bloß menschliches Vertrauen darauf, dass schon alles gutgehen wird. Er hat seine Wurzeln im Bewusstsein der Freiheit und im Glauben an die Gnade; er führt dazu, dass wir von uns selbst etwas verlangen und uns anstrengen, dem Ruf Gottes zu entsprechen.

So offenbart sich Christus nicht trotz unseres Elendes, sondern gewissermaßen durch unser Elend, durch das Leben von Menschen, die aus Fleisch und Lehm sind: Er offenbart sich in unserem Bemühen, besser zu werden, eine Liebe zu verwirklichen, die danach trachtet, rein zu sein, den Egoismus zu beherrschen und uns den anderen ganz hinzugeben, indem wir unser Leben zu einem ständigen Dienst werden lassen.

Zum Schluss noch einen letzten Gedanken. Wenn der Christ Christus unter den Menschen vergegenwärtigt, indem er ipse Christus ist, dann versucht er nicht nur, die Liebe als eine Haltung zu leben, sondern die Liebe Gottes durch diese seine menschliche Liebe kundzutun.

Jesus hat sein ganzes Leben als eine Offenbarung dieser Liebe betrachtet. Philippus, antwortete Er dem Jünger, wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen35. Im Sinne dieser Lehre lädt der Apostel Johannes die Christen ein, die Liebe Gottes, die sie erfahren haben, auch durch ihr Tun zu beweisen: Geliebte, wir wollen einander lieben, denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe. Darin offenbarte sich die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch Ihn leben. Darin besteht die Liebe: Nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass Er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat. Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, müssen auch wir einander lieben.36

Unser Glaube muss lebendig sein, er muss uns wirklich dazu führen, auf Gott zu vertrauen und in einem ständigen Gespräch mit Ihm zu bleiben. Das Leben des Christen muss ein Leben dauernden Gebetes sein, ein Bemühen, vom Morgen bis zum Abend und vom Abend bis zum Morgen die Gegenwart des Herrn zu bewahren. Der Christ ist niemals einsam, denn er lebt in dauerndem Umgang mit Gott, der an seiner Seite und im Himmel ist.

Sine intermissione orate, lautet die Forderung des Apostels, betet ohne Unterlass.37 Clemens von Alexandrien erinnert an dieses Gebot, wenn er schreibt: »Es ist uns aber befohlen, den Logos anzubeten und zu verehren in der Überzeugung, dass Er unser Heiland und Führer ist, und durch das Wort den Vater, und zwar sollen wir dies nicht wie manche andere nur an besonders ausgewählten Tagen, sondern ununterbrochen das ganze Leben hindurch und auf jede Weise tun.«38

In den Sorgen des Alltags, wenn es gilt, den Hang zum Egoismus zu überwinden, oder wenn wir uns über die Freundschaft mit anderen Menschen freuen, immer muss der Christ Gott begegnen. Durch Christus und im Heiligen Geist hat der Christ Zugang zum inneren Leben des Vaters, und er geht seinen Weg auf der Suche nach jenem Reich, das nicht von dieser Welt ist, das aber in dieser Welt seinen Anfang nimmt und vorbereitet wird.

Man muss Umgang mit Christus pflegen im Wort und im Brot, in der Eucharistie und im Gebet. Umgang wie mit einem Freund, mit einem wirklichen und lebendigen Wesen, wie Christus es ist, denn Er ist ja auferstanden. Im Brief an die Hebräer lesen wir: Er aber hat, weil Er in Ewigkeit bleibt, ein unvergängliches Priestertum. Darum kann Er auch die, die durch Ihn vor Gott hintreten, für immer retten; denn Er lebt allezeit, um für sie einzutreten.39

Christus, der auferstandene Christus, ist unser Begleiter und Freund; ein Begleiter, der nur wie durch Schatten hindurch sichtbar wird, dessen Wirklichkeit jedoch unser ganzes Leben erfüllt und uns seine endgültige Gegenwart herbeisehnen lässt. Der Geist und die Braut aber sagen: Komm! Wer hört, der rufe: Komm! Wer durstig ist, der komme! Wer will, empfange unentgeltlich das Wasser des Lebens! … Er, der dies bezeugt, spricht: Ja, ich komme bald. – Amen. Komm, Herr Jesus!40

Anmerkungen
1

Mk 16, 6 (Evangelium aus der Messe vom Ostersonntag).

2

Ps 118 (117), 24 (Graduale derselben Messe).

3

Jes 49, 15.

4

Vgl. Spr 8, 31.

5

Joh 16, 7.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
6

1 Kor 15, 20-22.

7

Joh 14, 23.

8

Gal 2, 20.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
9

Hebr 13, 8.

10

Vgl. Offb 21, 6.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
11

Eph 1, 10.

12

Joh 12, 32.

13

Lk 24, 32.

14

Vgl. 2 Kor 2, 15.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
15

Joh 20, 29.

16

Gregor der Große, In Evangelia homiliae, 26, 9 (PL 76, 1202).

17

Vgl. 1 Tim 2, 4.

18

1 Joh 2, 7-10.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
19

Hebr 4, 12.

20

Joh 15, 13.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
21

Joh 1, 38-39.

22

Mt 4, 18-20.

23

Lk 11, 1-2.

24

Mk 6, 31.

25

Joh 21, 4-13.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
26

Kol 2, 9.

27

Joh 17, 6-7.

28

Mk 6, 34.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
29

Vgl. Tertullian, Apologeticum, 17 (PL 1, 375).

30

Mt 25, 31-40

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
31

Kol 1, 19-20.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
32

1 Kor 15, 28.

33

Phil 2, 6-7.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
34

2 Kor 12, 9.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
35

Joh 14, 9.

36

1 Joh 4, 7-11.

Verzeichnis der Schriftstellen
Anmerkungen
37

1 Thess 5, 17.

38

Clemens von Alexandrien, Stromata, 7, 7, 35 (PG 9, 450).

39

Hebr 7, 24-25.

40

Offb 22, 17 und 20.

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